Mittwoch, 15. Februar 2017

Wenn die Katze mit der Stadtmaus anbändelt...

...oder, die Welt aus der Sicht der Maus

Dummerweise, habe ich nicht aufgepasst, als ich mit meinem Frühstück aus der Küche kam. Da lag sie einfach rum, die Katze. Sie ist riesig! Schau doch nur mal ihre Hinterpfote. Und sie ist unberechenbar. Sie springt manchmal aus dem Liegen, ohne weiters auf und ist mit einem Satz auf der Kommode, die ich nur, unter schwersten sportlichen Bemühungen, erreichen kann. 


Da steh ich nun, mit meinen Brotkrumen in den Pfoten. Schnell eine Lösung... sie schaut schon her. Was? Was soll ich machen?... Ich sacke einfach in mich zusammen und spiele tote Maus! Nicht zucken, mit keinem Härchen. Ich hab's gewusst! Sie schiebt sich, über den Boden, einfach zu mir rüber. STILLHALTEN!


Ihh, das kitzelt. Hoffentlich muss ich nicht niesen. Ist mir schon einmal passiert. Danach musste ich entstaubt, ausgeschüttelt und gerichtet werden. Zum Glück, ist nicht mehr passiert. Sie hatte mich durch das ganze Wohnzimmer geschleudert und ist in aufgeregten Sprüngen hinter mir her gehüpft. Das sah wirklich grausam aus. Aus meiner Perspektive, jedenfalls. Frau Karminrot, hat mit einem Grinsen zugeschaut. "Ich kann dich doch wieder flicken!" hat sie behauptet. Aber ich habe ganz schön geschwitzt. Ähh, wenn ich schwitzen könnte, dann HÄTTE ich geschwitzt.


Heute klappt es aber mit dem Todstellen. Kein Nieser oder zuckendes Barthaar, hat mich verraten. Sie ist abgezogen und hat sich in die Sonne gesetzt um die Vögel vor dem Fenster zu beobachten. Vielleicht genießt sie auch nur die Sonne, die gerade anfängt wieder zu wärmen. Ich husche dann mal schnell wieder in mein Versteck. Das war genug Aufregung, für heute! ✰


verlinkt mit

Labels: , ,

Mittwoch, 1. Februar 2017

Der Rüdi und seine Umgebung aus der Mäuseperspektive

Auf der Suche nach dem richtigen Blick, sind wir auf den Rüdesheimer Platz gestoßen. Davon habe ich dir schon einmal erzählt. Wir sind mit dem Hund los spaziert. Tut der dicken Wurst wirklich mal gut. Denn der Großvater, verwöhnt die junge Dame viel zu sehr.


Ich habe mich dann auf dem Rüdi mal etwas umgeschaut. Der Platz scheint sehr passend. Und aus Erzählungen weiß ich, dass hier im Sommer, an den Abenden, rauschende, aber leise Feste gefeiert werden... 


Und während ich mir so meine Gedanken mache, stellt sich der bl... Hund genau in den Weg. Wie soll ich da gute Cam under Foot Bilder machen, wenn der so gar kein Gespür dafür hat, was geht. Hey, kannst mal beiseite gehen? Ignoriert hat er mich. War ja klar. Ich bin ja auch deutlich kleiner als er.


Was die wohl wieder gesehen hat. Hoffentlich kein Eichhörnchen oder eine Platzmaus. Sie ist nämlich eine begnadete Mäusejägerin. Ehrlich. In Opas Garten gibt es keine Mäuse mehr, seitdem die vierbeinige Möchtegerndame dort haust. Ich werde mich mal vorsichtig wieder in die Tasche von Karminrot begeben, Ich gehöre zwar nicht zu ihrer beliebtesten Mäusegattung, aber man weiß ja nie. ✰
verlinkt mit 

Labels: ,

Mittwoch, 25. Januar 2017

Mit der Maus zum 12tel Blick unterwegs

Ich war heute an der neuen Stelle, von der Karminrot ihre 12tel Blick Bilder machen wird. Sie hat den Hund von ihren Eltern abgeholt und ist mit uns los marschiert. Ist ja nicht allzu weit weg von unserem Zuhause. Ich konnte es nicht lassen und bin am Fotopunkt auf einen Hügel geklettert.



Es war etwas eisig. Aber mit meinem Pullover war es auszuhalten. Als ich dann die Hälfte des Aufstieg geschafft habe, sah ich das Schild: Beklettern nicht gestattet. Ob das auch für mich gilt? Immerhin bin ich leicht genug, da können sich keine Steine lösen. Das gilt bestimmt den Kindern, die im Sommer hier unterwegs sind. 


Ich fühlte mich jedenfalls wie einer der größten Bergsteiger. Siehst du, wie der Schnee in den "Tälern" liegt? Ich habe auf den Hund gucken können. Der interessiert sich ohnehin nicht für mich. Guckt höchstens etwas doof. So, wie Hunde eben gucken, wenn sie etwas nicht verstehen. ✰


Labels: , ,

Mittwoch, 4. Januar 2017

Eiskalter Ausflug

Komm mit in den Gleisdreieckpark, bei eisigen Temperaturen und strahlenden Sonnenschein. Frau Karminrot hat mich, die Stadtmaus mitgenommen, auf ihrem Fahrrad. Nur gut, dass sie mir inzwischen einen Pullover gestrickt hat. Ich hätte ganz schön geschnattert. An manchen Stellen war das Eis zwar schon wieder geschmolzen, aber da hat die Sonne ja auch schon lange genug drauf geschienen. 


Die Schlidderbahn, ist ein Geländer. Ich als Maus konnte mich genau darauf stellen, um das Bild zu machen. Den Fokus in die Mitte und abgedrückt. Die Eiskristalle funkeln mit der Sonne um die Wette. 



Unter dem Geländer sieht es ähnlich aus. Da sind die Steine aus alten Gleisanlagen abgelegt worden. Die Kälte hat sie mit hübschen Kristallen überzogen. 
Wenn ich morgen in den Park gehen würde, fände ich die Steine nicht wieder. In Berlin schneit es gerade ordentlich und eine andere Maus hat mir verraten, dass es am Wochenende -20 ° geben soll. Ob ich ihr das glauben soll, weiß ich noch nicht. Ich brauche dann auf jeden Fall auch noch eine Mütze und Schal.

Mehr Underfoot-Bilder bei

Labels: ,

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Die Stadtmaus hat ein Gesicht!


Stopp! Nicht weiter! 
Hier ist Sperrzone. Das ist der Kreativtisch von Karminrot. Und an den Kaffee, gehe ich zuerst! Im Moment liegt noch allerhand auf dem Tisch, was fertig werden muss. Ich weiß, ich darf auch nicht hier sein. Ich habe nur gerade meine Familie verabschiedet. Sie sind in wollige Hände gegeben worden. Beim letzten Stricktreffen wurden sie feierlich übergeben. Das war einer Freude. Und Frau Karminrot kam schwer beladen zurück. Nun sind meine Tanten und Onkel hoffentlich gut untergebracht. Ich werde Spider, Wimmel und Wooly und meinen namenlosen Verwandten wirklich vermissen. 

Ich hoffe euch geht es allen gut! 
Mehr CU Bilder findest du bei Siglinde 

Labels: ,

Mittwoch, 30. November 2016

Stadtmaus kommt nach Hause

Wir sind auf dem Heimflug. Heute Morgen sind sie das letzte Mal, in ihr Frühstückscafé gegangen. Meine Zweibeiner haben ihre Koffer mit lautem getöse über die Bürgersteige gezogen. Ich habe es mir diesmal einfach auf einem der Trollis bequem gemacht. Schließlich bin ich die letzten Tage sehr viel hin und her geflitzt. Und nun sind wir auf dem Flughafen angekommen. Sehr entspannt ist es beim einchecken zugegangen und nun müssen die Zweibeiner nur noch zum Gate... Die Nummer habe ich nicht verstanden...


Meterlange Rollwege haben die auf dem Flughafen. Eigentlich müsste man fast gar nicht laufen. Ich bleibe aber lieber auf dem Trolli hocken, denn die Rollwege sind für meine Füßchen nichts. Nachher würde ich stecken bleiben und dann... Nix wäre es mit nach Hause fliegen.


Der Himmel verabschiedet uns noch mit strahlendem Sonnenschein. Wenn ich dran denke, wie kalt es in Berlin sein wird, friert es mich jetzt schon. Nicht denken, einfach nur genießen, das hat schon mein Onkel gesagt. Blitzblank, sind die Fußböden hier. Wie das spiegelt...


Wir sind am Gate angekommen. Schwupps, schon sind alle in der Maschine. Und ich kann mich zwischen all den Dingen, die auf dem Boden des Fliegers abgelegt worden sind bequem machen. Manchmal fällt ein Stückchen Brot oder Kuchen herunter und ich kann mich gelassen in mein geliebtes Berlin zurückfliegen lassen.

Mehr CU Bilder bei

Labels: , ,

Mittwoch, 23. November 2016

Noch einmal durch die Fußgängerzone in Madrid

Die Berliner sind schon wieder auf Shoppingtour. Sie bleiben an jedem Laden stehen und schauen in die Fenster. So wie ich sie verstanden habe, scheint man hier außerordentlich gut einkaufen zu können. Die Menschen wirken mir auch sehr entspannt. Berlin ist da um einiges hektischer. Hier sind trotzdem Unmengen von Zweibeinern unterwegs. 


Es ist auch laut, aber nicht unangenehm. Die Menschen strömen hier hin und da hin, meine Zweibeiner immer mitten drin. Es gibt aber auch wirklich eine Menge zu schnuppern. Da drüben ist ein Laden, der verkauft nur Turrón. Wie das aus dem Laden duftet. Nur meine Zweibeiner bleiben nicht stehen. Die gucken wieder nur nach anderen Dingen.


Nur manchmal, habe ich Zeit meine Nase in solche Läden zu stecken. Mich den Düften hinzugeben. Und besonders liebe ich es, wenn die Berliner eine Pause in einer Tapabar machen. Dort finde ich dann auch so manche Leckerei auf dem Boden, wie für mich angerichtet.  

Heute leider keine CU Bilder bei
-Siglinde-

Labels: , ,

Mittwoch, 16. November 2016

In Madrid

Ich bin noch immer in Madrid unterwegs. Ich habe versucht mich mit madrilener Schildkröten zu unterhalten, die blieben aber außerordentlich Wortkarg. Weshalb ich mich mal weiter auf die Suche nach Ansprache begeben habe. Der Park, in dem meine Zweibeiner gerade unterwegs sind, bietet da noch mehr. Guck, da drüben. Das sind doch Tauben. 


"Haallooo, Frau Taube... Ich würde mich freuen, wenn sie mir etwas über diese Stadt erzählen könnten!" Die schaut mich nur an und dreht sich glatt weg. Die sind schon ganz schön etepetete hier. Was muss man denn machen, damit die mit einem reden? Ich bin denen wohl nicht fein genug. So schick ist Madam Taube ja nun auch nicht gerade. Gut ihr Gefieder glänzt ganz hübsch in der Mittagssonne, aber sonst sieht sie aus wie die Damen in Berlin.


Ich glaub es ja nicht! Jetzt dreht sie sich einfach um und geht! Na, die sollen mir mal in Berlin über den Weg laufen. Da halt ich mich doch an meine Zweibeiner. Die nehmen mich zwar auch nicht wahr, aber die werden mich hoffentlich wieder mit nach Hause nehmen. Ich will langsam wieder in meine Stadt. Auch wenn es dort inzwischen bestimmt schon ganz schön kalt sein dürfte. 

Mehr CU-Bilder bei


Labels: , ,

Mittwoch, 2. November 2016

Stadtmaus in Madrid

Letzte Woche stand ich sozusagen am Abgrund und habe einen grandiosen Blick über Madrid genossen. Die Stadt ist so dermaßen groß, dass ich wirklich aufpassen muss, nicht den Anschluß an die Zweibeiner zu verlieren. Sie wandern ziemlich schnell durch die Stadt. Sie wollen wohl so viel als möglich von der Stadt verinnerlichen.


Sie laufen schon wieder, mit ihren Kameras vor den Nasen und denken gar nicht daran, Rücksicht auf mich zu nehmen.


Schon herrlich, hier durch die Stadt zu flitzen. Überall sieht man Stellen, an denen man sich auch als Maus mal kurz ausruhen kann. Eben noch haben wir uns einen netten kleinen Park angeschaut, der irgendwas mir Don Quichotte zu tun hat. Ich hatte keine Zeit, zu schauen, denn dort wuselten ziemlich viele Zweibeiner herum und Hunde gab es mir hier auch zu viele. 


Hey, guck mal. Die sitzen dort drüben gemütlich in einem Straßencafé. Schnell mal einen Snack vernaschen gehen. Meine Begleitung scheint auch ein Päuschen zu machen. Vielleicht kann mir Frau Taube etwas aus ihrer Stadt erzählen. 


Wenn Andrea Karminrot hier zu Hause wäre, dann würde sie bestimmt in diesem Laden ihre Freitagsblumen kaufen gehen. Der sieht aber auch nett aus. So hübsche Blümchen. Lass mal schauen,, wohin die Berliner nun weiter wandern. Aber davon, nächsten Mittwoch mehr. Und so lange husche ich zu Siglindes Cam under foot Projekt.

Labels: , ,

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Berliner Stadtmaus auf Reisen

Ich bin immer noch in Madrid unterwegs. Ich die Berliner Stadtmaus. Letzte Woche habe ich mir der Schlossplatz angeschaut. Und nun bin ich hinter dem Schloss, in einem kleinen Park. Am Tempel von Debod. 


Warte mal, ich habe meine Brille nicht richtig auf. Ahh, jetzt können wir Beide besser sehen. 
Ich habe herausgefunden, dass dies einer der wenigen Tempel außerhalb Ägyptens ist, den man sich auch ansehen kann. Seit 1970 steht dieser Tempel nun in Madrid. 


Oh, man. Dieser Park ist auch sehr schön. Viele Bäume die Schatten spenden und die Zweifüßler hier, schlendern  eher. Da kann ich mir auch mal etwas Zeit lassen. 


Dort hinten scheint es noch weiter zu gehen. Lass uns mal gemächlich, einen Blick werfen. 


Ich trau mich gar nicht an das Gitter heran. Das scheint alles so unglaublich weit... 
Vielleicht nächsten Mittwoch, wenn ich dir mehr von meiner Reise aus der Mäuseperspektive erzähle. Und so lange schau doch bei Siglinde vorbei. Dort gibt es mehr Bilder aus meiner Sicht 

Labels: , ,

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Madrid, ein Erlebnis für die Stadtmaus

Ich möchte dir noch ein paar Plätze zeigen. Mäusegefährlich aber doch echt spannend. Das Madrider Schloß mit seinem Schloßpark, gefällt mir. Siehst du die Treppe? Da husche ich jetzt schnell mal hinauf. Eine Freundin hat mir mal gesagt: "Schnell, muss man nicht! Am Besten, man streicht es aus seinem Wortschatz. Man setzt sich nur unter Druck!" Recht hat sie. Aber als Maus, muss man eben manchmal schnell...


Siehst du, jetzt kann ich dir auch ein wenig von dem Vorplatz des Schlosses zeigen. Denn dort sind einige hübsche Hotels angesiedelt. Eben mit direkten Blick auf den Königspalast.
 

Jetzt aber wieder runter von dem Podest, sonst sieht mich noch die Katze oder Krähe. Hinter dem Schloss ist irgendwas los, das muss ich mir ansehen. Komm, komm...


Abgesehen, von den Touristenmassen, die alle eine Palastführung erwarten, sind vor der Kathedrale La Almudena, die an der "Rückseite" des Palastes steht, eine Menge Kinder zusammengelaufen und warten auf irgendetwas. Ich lauf mal die Treppen zur Kapelle hoch, da habe ich eine bessere Sicht. Jetzt fangen die kleinen Geister auch noch an zu singen. Die Erwachsenen, die drumherum stehen wischen sich dauernd die Augen. Ich verstehe doch kein Spanisch. Aber es hört sich schön an.
Ich such mir mal wieder ein sicheres Versteck. Damit ich dir am nächsten Freitag mehr aus der Hauptstadt Spaniens zeigen kann.

Verlinkt mit

Labels: , ,

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Stadtmaus in Madrid

Ich stecke immer noch in Madrid. Letzten Mittwoch, habe ich dir schon etwas über die spanische Hauptstadt erzählt und gezeigt. Ich habe mich inzwischen an den Schlendergang meiner Mitreisenden gewöhnt. Am Besten ist wohl, ich entferne mich nicht allzu weit von den Zweibeinern. Nachher muss ich noch in Spanien bleiben...


Upps, fast hätte ich sie verloren. Die sind gerade hier in die Seitengasse abgebogen. Hmm, da riecht es verführerisch nach Churros und Schokolade. Die Karminrot, hat dir am Samstag schon eine Tasse mit der dicken Schokolade gezeigt. Schwupps, ab hinter den Zweibeinern her. Gleich hier an der Ecke ist ein oller Buchladen. 


Ahh, da vorne schlendern sie, zwischen all den anderen Madrilenern und Touristen. Die Treppe runter und ...herrjeh, was ist das für ein altes Pflaster. Ist das eine Teststrecke für Stadtmäuse? Ich darf die Berliner nicht aus den Augen verlieren. Was dieser Weg wohl schon alles zu sehen bekommen hat? Karren, die zum Markt geschoben oder gezogen werden. Vielleicht auch den einen oder anderen Verurteilten, der zu seine Hinrichtung gebracht wurde. Lange Wallekleider und geckenhafte Kerle, die sich für was Besseres hielten. Oder die Menschen, die gegen Franko und Konsorten aufstanden...


Genug gedacht und geträumt. Die Touris sind schon wieder da hinten ums Eck...
Nächsten Mittwoch gehts weiter.

Mehr Cu Bilder gibts bei 

Labels: , ,

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Die Stadtmaus macht einen Ausflug...

...eigentlich schon einen kleinen Urlaub. Mit dem Flieger! Ein Fortbewegungsmittel, das nicht unbedingt Mäusegerecht ist. Aber wenn man sich, wie ich, einfach in die Fototaschen einer Passagierin schmuggelt... dann kann man was erleben.


Wobei das Fliegen nicht das Problem war. Eher, der Transfer in die Innenstadt. In Madrid fährt Maus am besten Metro. Fahrschein brauche ich ja nicht. Husch, husch da kommt die Bahn. Auf dem Bahnsteig ist nicht viel los. Da falle ich auf. Aber in der Metro, sind schon mehr Menschen. 
Ich habe mich dann für den zentralen Bahnhof "Sol" entschieden. Die Treppe rauf und prombt stehe ich inmitten von unendlich vielen, meistens sehr hübschen Beinen. Was ist denn hier los? 


Ach ein Fotoevent. Irgend so ein Modelabel, dass hübsche junge Frauen zum Fotoshooting aufgefordert hat. Da ist für mich nichts zu holen. Bei so vielen Füßen, muss ich auch aufpassen, das ich nicht versehentlich getreten werde. Da flitze ich doch gleich mal weiter.


Wo bin ich denn hier gelandet? Ein großer Platz mit Mittelalterlichen Pflastersteinen. Eingerahmt von Wohnhäusern. Hier ist es gemütlich. Es gibt zu Futtern. Treffpunkt für viele Menschen, die hier zusammen essen und nett beieinander sitzen. Ich glaube hier mache ich ein Päuschen bis nächsten Mittwoch.

Verlinkt mit


Labels: , ,

Mittwoch, 28. September 2016

Marathon 2016 aus der Mäuseperspektive


Und ich stand als Maus an der Strecke. Denn die Inline Skater und Jogger hinterlassen immer eine Menge Zeug. Von dem Gefundenen, kann ich locker den Winter überleben. So viele Leckereien. Nussriegel, Powerriegel, Kekse im Allgemeinen, Bananen und Äpfel. Ja viele Jogger leben sehr gesund. Und ich, wie die Made im Speck. Einziges Manko, die nehmen keine Rücksicht auf kleine Nager.


Ich stehe meistenteils am Wilden Eber. Da ist immer eine Menge los. Die Musik ist zwar etwas laut und die Trommler versuchen sich zu überbieten, aber auch die Essenversorgung klappt hier gut. Wasser bekommen die Sportler hier auch, aber davon habe ich genug. Die Inliner waren schon am Samstag unterwegs. Da muss ich immer sehr vorsichtig sein. Was denen vor die Rollen läuft, hat keine Chance.


Am Sonntag dann, die Läufer. Die sind schon etwas langsamer. Aber nur etwas. Wer wissen will wer der Sieger war, oder wie schnell man selber gelaufen ist, der muss in die Zeitung gucken. Ich bin eine gebildete Maus, was nicht heißt, das ich lesen kann. Aber Bilder verstehe ich. 


Hast du schon einmal an der Inlinerstrecke gestanden und das Surren der Räder gehört? Ich sag dir, dass ist ein Geräusch, das einfach nur schön ist. Mich beruhigt es fast. Oder die rhythmischen Schritte der Läufer. Fast im Gleichklang. Wenn die Trommler nicht versuchen, lauter als die Läufer zu sein, kann man es hören.

Verlinkt mit  - Von olls a bissl


Labels: , ,

Mittwoch, 21. September 2016

Pfaueninsel... mit der Stadtmaus

Du wolltest wissen, was ich hinter der Tür entdeckt habe?... Ich bin gegen eine Wand gerannt! Ich dachte, ich könnte mich verstecken, statt dessen haben diese Menschen eine Tür vor eine Mauer gehangen, die gar keinen Sinn hat. Einfach nur, damit es schön aussieht. Oder sie haben den Zugang zugemauert, damit meine Spezies keinen Eingang findet. Am unteren Ende der Mauer haben sie zum Spaß auch noch einen Holzbalken angebracht, damit die Tür einen Spalt breit offen bleibt und der Wind sie nicht zu schmeißen kann. Kannst du dir vorstellen, wie begeistert ich war!


Der ganze Weg umsonst! Und ungeschützt, war ich immer noch. So musste ich nach einem neuen Unterschlupf suchen. Ich drehte mich in alle Richtungen... Ahh! Da hinten in dem Wäldchen, kann ich mich erst einmal in Sicherheit bringen. Schaut auch gar nicht so weit aus.


Hinter dem Wäldchen fand ich eine Wiese. Eine hohe Wiese. Und da waren seltsame Steine, die im Wind schwankten. Steine? Wieso schwanken Steine? Nein, das waren Schafe. Dicke, wollige Schafe. Die werden mir auch nicht weiter helfen können. Ich glaube, ich habe die Orientierung verloren. Nur gut, dass ich auf einer Insel war. Da kann man sich ja gar nicht verlaufen. Da flitzt man zum Ufer und dann immer am Ufer lang...


Aber so weit muss ich es ja gar nicht kommen lassen, habe ich mir gedacht und bin auf einen abgesägte Baumstamm geklettert. Aus meiner Perspektive hat man nicht den großen Überblick. Und was soll ich dir sage, da gucke ich direkt auf die Schwanzfedern von einem Pfau.


Die langen Schwanzfedern hat der schon eingebüßt. Irgendwo habe ich gehört, dass sie eigentlich ihre Federn erst im September verlieren. Es war August, als ich auf der Insel war. Aber durch die Klimaveränderung, scheinen die Federwechsel inzwischen früher statt zu finden.
Und dann dreht sich der Kerl auch noch um! Ich wusste nicht, ob ich dem trauen konnte und machte, dass ich wegkomme. Aber ein hübscher Anblick, war der doch. 


Ich muss machen, dass ich von dieser Insel verschwinde. Hier gefällt es mir nicht. Ich brauche meine laute Stadt, wo ich an jeder Ecke, meine Nahrung finde. Und mit Menschenfüßen, die ich einschätzen kann. Hier habe ich nur Angst vor dem Greifvogel und dem Mader und der Katze und ....

-Verlinkt mit von olls a bissl-

Labels: , , ,

Donnerstag, 15. September 2016

Mit der Stadtmaus auf der Pfaueninsel

Vor einiger Zeit habe ich mich mal auf die Fähre zur Pfaueninsel verlaufen. So als Maus, kann man sich auch ohne Fahrschein und Eintrittskarten übersetzen lassen. Als Mensch wird das etwas schwieriger. 


Die Pfauen lassen einen als Nager, in Ruhe. Sie lassen sich ohnehin kaum aus der Ruhe bringen. Selbst die vielen Menschen, die über die Insel streifen, sind uninteressant für die Vögel. Sehr groß ist die Insel nicht, hat aber einige Ecken, die für mich spannend sind. Da vorne zum Beispiel, ist eine Scheune. Da steht die Tür ein wenig offen. Was da wohl drin ist? 


Husch, husch, zwischen den alten Gerätschaften hindurch geschlüpft. Ducken, ich hab nämlich vorhin die Katze gesehen. Hübsches Ding aber mit scharfen Krallen. Hungrig war die nicht, sah aber gelangweilt aus. Und wie wir wissen, sind die nicht gerade fein, mit Mäusen. 


Aber sie scheint nicht in der Nähe zu sein. Noch ein Stück dichter an die Tür und an die Wand... So über offenes Feld laufe ich ja nun auch nicht gerne. 
Es zieht so ein leicht muffiger Geruch aus dem Türspalt. Aber reinschauen muss ich schon. 


Was ich da drin entdeckt habe, das werde ich dir vielleicht ein anderes mal erzählen. Das würde meine Zeit hier überschreiten. Und Siglinde müsste noch länger auf meine Verlinkung warten. 

Labels: , ,