Sonntag, 5. Februar 2017

Chaotische bunte Welt

Chaos

Bei Lotta ist heute Chaos angesagt. Ich wollte mich eigentlich auf den Weg machen und den Alexanderplatz fotografieren. Dort herrscht immer ein gewisses Chaos. Die Menschen aus aller Welt rennen kreuz und quer. Manchmal sogar vor die Straßenbahn, die dort ohne Begrenzung durch die Fußgängerzone trödelt. Leider habe ich meinen Hintern nicht nach Mitte geschoben. Ich war einfach zu faul, mich zwischen die wuseligen Menschen zu drängen. So habe ich aus meinem Madrid Archiv zwei Bilder heraus gesucht. 


In Madrid stromerten wir durch die Straßen und genossen im Herbst die angenehmen Temperaturen. Staunten über die schönen Häuser und nahmen eine unglaubliche Freundlichkeit der Einwohner wahr. Immer noch, möchte ich ein Fotobuch über unsere Reise zusammenstellen. Immer noch, habe ich nicht die Muse gefunden, mich daran zu setzen. 
Zum Chaos zurück... Auf dieser Hauptstraße sahen wir ein Chaos, das mich ganz extrem an meine Heimatstadt Berlin erinnerte. Ein Kreuz und Quer, der Fahrzeuge. Ein Verkehrspolizist stellte sich dann mitten in das Gewusel und steuerte den Verkehr, nur durch seine wedelnden Arme und seiner Trillerpfeife. Ein Schauspiel, das richtig fasziniert und begeistert hat. Wir hatten Logenplätze, direkt an der Kreuzung, im Verkehrstheater. Dort nahmen wir unser Mittagessen ein. Ein wenig laut und eben chaotisch, aber amüsant.


Auf meinem Spaghettiteller herrschte auf jeden Fall Chaos. Was dem Geschmack allerdings überhaupt nicht schadete. So lecker waren die Muschelspaghetti. Kannst du dir einen Teller mit sortiert nebeneinander liegenden Nudeln vorstellen? Nein, dieses Chaos kann man so viel besser genießen. Chaos muss also nicht schlecht sein. ✰
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Mittwoch, 30. November 2016

Stadtmaus kommt nach Hause

Wir sind auf dem Heimflug. Heute Morgen sind sie das letzte Mal, in ihr Frühstückscafé gegangen. Meine Zweibeiner haben ihre Koffer mit lautem getöse über die Bürgersteige gezogen. Ich habe es mir diesmal einfach auf einem der Trollis bequem gemacht. Schließlich bin ich die letzten Tage sehr viel hin und her geflitzt. Und nun sind wir auf dem Flughafen angekommen. Sehr entspannt ist es beim einchecken zugegangen und nun müssen die Zweibeiner nur noch zum Gate... Die Nummer habe ich nicht verstanden...


Meterlange Rollwege haben die auf dem Flughafen. Eigentlich müsste man fast gar nicht laufen. Ich bleibe aber lieber auf dem Trolli hocken, denn die Rollwege sind für meine Füßchen nichts. Nachher würde ich stecken bleiben und dann... Nix wäre es mit nach Hause fliegen.


Der Himmel verabschiedet uns noch mit strahlendem Sonnenschein. Wenn ich dran denke, wie kalt es in Berlin sein wird, friert es mich jetzt schon. Nicht denken, einfach nur genießen, das hat schon mein Onkel gesagt. Blitzblank, sind die Fußböden hier. Wie das spiegelt...


Wir sind am Gate angekommen. Schwupps, schon sind alle in der Maschine. Und ich kann mich zwischen all den Dingen, die auf dem Boden des Fliegers abgelegt worden sind bequem machen. Manchmal fällt ein Stückchen Brot oder Kuchen herunter und ich kann mich gelassen in mein geliebtes Berlin zurückfliegen lassen.

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Mittwoch, 23. November 2016

Noch einmal durch die Fußgängerzone in Madrid

Die Berliner sind schon wieder auf Shoppingtour. Sie bleiben an jedem Laden stehen und schauen in die Fenster. So wie ich sie verstanden habe, scheint man hier außerordentlich gut einkaufen zu können. Die Menschen wirken mir auch sehr entspannt. Berlin ist da um einiges hektischer. Hier sind trotzdem Unmengen von Zweibeinern unterwegs. 


Es ist auch laut, aber nicht unangenehm. Die Menschen strömen hier hin und da hin, meine Zweibeiner immer mitten drin. Es gibt aber auch wirklich eine Menge zu schnuppern. Da drüben ist ein Laden, der verkauft nur Turrón. Wie das aus dem Laden duftet. Nur meine Zweibeiner bleiben nicht stehen. Die gucken wieder nur nach anderen Dingen.


Nur manchmal, habe ich Zeit meine Nase in solche Läden zu stecken. Mich den Düften hinzugeben. Und besonders liebe ich es, wenn die Berliner eine Pause in einer Tapabar machen. Dort finde ich dann auch so manche Leckerei auf dem Boden, wie für mich angerichtet.  

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-Siglinde-

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Mittwoch, 16. November 2016

In Madrid

Ich bin noch immer in Madrid unterwegs. Ich habe versucht mich mit madrilener Schildkröten zu unterhalten, die blieben aber außerordentlich Wortkarg. Weshalb ich mich mal weiter auf die Suche nach Ansprache begeben habe. Der Park, in dem meine Zweibeiner gerade unterwegs sind, bietet da noch mehr. Guck, da drüben. Das sind doch Tauben. 


"Haallooo, Frau Taube... Ich würde mich freuen, wenn sie mir etwas über diese Stadt erzählen könnten!" Die schaut mich nur an und dreht sich glatt weg. Die sind schon ganz schön etepetete hier. Was muss man denn machen, damit die mit einem reden? Ich bin denen wohl nicht fein genug. So schick ist Madam Taube ja nun auch nicht gerade. Gut ihr Gefieder glänzt ganz hübsch in der Mittagssonne, aber sonst sieht sie aus wie die Damen in Berlin.


Ich glaub es ja nicht! Jetzt dreht sie sich einfach um und geht! Na, die sollen mir mal in Berlin über den Weg laufen. Da halt ich mich doch an meine Zweibeiner. Die nehmen mich zwar auch nicht wahr, aber die werden mich hoffentlich wieder mit nach Hause nehmen. Ich will langsam wieder in meine Stadt. Auch wenn es dort inzwischen bestimmt schon ganz schön kalt sein dürfte. 

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Mittwoch, 2. November 2016

Stadtmaus in Madrid

Letzte Woche stand ich sozusagen am Abgrund und habe einen grandiosen Blick über Madrid genossen. Die Stadt ist so dermaßen groß, dass ich wirklich aufpassen muss, nicht den Anschluß an die Zweibeiner zu verlieren. Sie wandern ziemlich schnell durch die Stadt. Sie wollen wohl so viel als möglich von der Stadt verinnerlichen.


Sie laufen schon wieder, mit ihren Kameras vor den Nasen und denken gar nicht daran, Rücksicht auf mich zu nehmen.


Schon herrlich, hier durch die Stadt zu flitzen. Überall sieht man Stellen, an denen man sich auch als Maus mal kurz ausruhen kann. Eben noch haben wir uns einen netten kleinen Park angeschaut, der irgendwas mir Don Quichotte zu tun hat. Ich hatte keine Zeit, zu schauen, denn dort wuselten ziemlich viele Zweibeiner herum und Hunde gab es mir hier auch zu viele. 


Hey, guck mal. Die sitzen dort drüben gemütlich in einem Straßencafé. Schnell mal einen Snack vernaschen gehen. Meine Begleitung scheint auch ein Päuschen zu machen. Vielleicht kann mir Frau Taube etwas aus ihrer Stadt erzählen. 


Wenn Andrea Karminrot hier zu Hause wäre, dann würde sie bestimmt in diesem Laden ihre Freitagsblumen kaufen gehen. Der sieht aber auch nett aus. So hübsche Blümchen. Lass mal schauen,, wohin die Berliner nun weiter wandern. Aber davon, nächsten Mittwoch mehr. Und so lange husche ich zu Siglindes Cam under foot Projekt.

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Mittwoch, 26. Oktober 2016

Berliner Stadtmaus auf Reisen

Ich bin immer noch in Madrid unterwegs. Ich die Berliner Stadtmaus. Letzte Woche habe ich mir der Schlossplatz angeschaut. Und nun bin ich hinter dem Schloss, in einem kleinen Park. Am Tempel von Debod. 


Warte mal, ich habe meine Brille nicht richtig auf. Ahh, jetzt können wir Beide besser sehen. 
Ich habe herausgefunden, dass dies einer der wenigen Tempel außerhalb Ägyptens ist, den man sich auch ansehen kann. Seit 1970 steht dieser Tempel nun in Madrid. 


Oh, man. Dieser Park ist auch sehr schön. Viele Bäume die Schatten spenden und die Zweifüßler hier, schlendern  eher. Da kann ich mir auch mal etwas Zeit lassen. 


Dort hinten scheint es noch weiter zu gehen. Lass uns mal gemächlich, einen Blick werfen. 


Ich trau mich gar nicht an das Gitter heran. Das scheint alles so unglaublich weit... 
Vielleicht nächsten Mittwoch, wenn ich dir mehr von meiner Reise aus der Mäuseperspektive erzähle. Und so lange schau doch bei Siglinde vorbei. Dort gibt es mehr Bilder aus meiner Sicht 

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Mittwoch, 19. Oktober 2016

Madrid, ein Erlebnis für die Stadtmaus

Ich möchte dir noch ein paar Plätze zeigen. Mäusegefährlich aber doch echt spannend. Das Madrider Schloß mit seinem Schloßpark, gefällt mir. Siehst du die Treppe? Da husche ich jetzt schnell mal hinauf. Eine Freundin hat mir mal gesagt: "Schnell, muss man nicht! Am Besten, man streicht es aus seinem Wortschatz. Man setzt sich nur unter Druck!" Recht hat sie. Aber als Maus, muss man eben manchmal schnell...


Siehst du, jetzt kann ich dir auch ein wenig von dem Vorplatz des Schlosses zeigen. Denn dort sind einige hübsche Hotels angesiedelt. Eben mit direkten Blick auf den Königspalast.
 

Jetzt aber wieder runter von dem Podest, sonst sieht mich noch die Katze oder Krähe. Hinter dem Schloss ist irgendwas los, das muss ich mir ansehen. Komm, komm...


Abgesehen, von den Touristenmassen, die alle eine Palastführung erwarten, sind vor der Kathedrale La Almudena, die an der "Rückseite" des Palastes steht, eine Menge Kinder zusammengelaufen und warten auf irgendetwas. Ich lauf mal die Treppen zur Kapelle hoch, da habe ich eine bessere Sicht. Jetzt fangen die kleinen Geister auch noch an zu singen. Die Erwachsenen, die drumherum stehen wischen sich dauernd die Augen. Ich verstehe doch kein Spanisch. Aber es hört sich schön an.
Ich such mir mal wieder ein sicheres Versteck. Damit ich dir am nächsten Freitag mehr aus der Hauptstadt Spaniens zeigen kann.

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Mittwoch, 12. Oktober 2016

Stadtmaus in Madrid

Ich stecke immer noch in Madrid. Letzten Mittwoch, habe ich dir schon etwas über die spanische Hauptstadt erzählt und gezeigt. Ich habe mich inzwischen an den Schlendergang meiner Mitreisenden gewöhnt. Am Besten ist wohl, ich entferne mich nicht allzu weit von den Zweibeinern. Nachher muss ich noch in Spanien bleiben...


Upps, fast hätte ich sie verloren. Die sind gerade hier in die Seitengasse abgebogen. Hmm, da riecht es verführerisch nach Churros und Schokolade. Die Karminrot, hat dir am Samstag schon eine Tasse mit der dicken Schokolade gezeigt. Schwupps, ab hinter den Zweibeinern her. Gleich hier an der Ecke ist ein oller Buchladen. 


Ahh, da vorne schlendern sie, zwischen all den anderen Madrilenern und Touristen. Die Treppe runter und ...herrjeh, was ist das für ein altes Pflaster. Ist das eine Teststrecke für Stadtmäuse? Ich darf die Berliner nicht aus den Augen verlieren. Was dieser Weg wohl schon alles zu sehen bekommen hat? Karren, die zum Markt geschoben oder gezogen werden. Vielleicht auch den einen oder anderen Verurteilten, der zu seine Hinrichtung gebracht wurde. Lange Wallekleider und geckenhafte Kerle, die sich für was Besseres hielten. Oder die Menschen, die gegen Franko und Konsorten aufstanden...


Genug gedacht und geträumt. Die Touris sind schon wieder da hinten ums Eck...
Nächsten Mittwoch gehts weiter.

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Mittwoch, 5. Oktober 2016

Die Stadtmaus macht einen Ausflug...

...eigentlich schon einen kleinen Urlaub. Mit dem Flieger! Ein Fortbewegungsmittel, das nicht unbedingt Mäusegerecht ist. Aber wenn man sich, wie ich, einfach in die Fototaschen einer Passagierin schmuggelt... dann kann man was erleben.


Wobei das Fliegen nicht das Problem war. Eher, der Transfer in die Innenstadt. In Madrid fährt Maus am besten Metro. Fahrschein brauche ich ja nicht. Husch, husch da kommt die Bahn. Auf dem Bahnsteig ist nicht viel los. Da falle ich auf. Aber in der Metro, sind schon mehr Menschen. 
Ich habe mich dann für den zentralen Bahnhof "Sol" entschieden. Die Treppe rauf und prombt stehe ich inmitten von unendlich vielen, meistens sehr hübschen Beinen. Was ist denn hier los? 


Ach ein Fotoevent. Irgend so ein Modelabel, dass hübsche junge Frauen zum Fotoshooting aufgefordert hat. Da ist für mich nichts zu holen. Bei so vielen Füßen, muss ich auch aufpassen, das ich nicht versehentlich getreten werde. Da flitze ich doch gleich mal weiter.


Wo bin ich denn hier gelandet? Ein großer Platz mit Mittelalterlichen Pflastersteinen. Eingerahmt von Wohnhäusern. Hier ist es gemütlich. Es gibt zu Futtern. Treffpunkt für viele Menschen, die hier zusammen essen und nett beieinander sitzen. Ich glaube hier mache ich ein Päuschen bis nächsten Mittwoch.

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