Donnerstag, 30. Juni 2016

Der 12tel Blick im Juni

Gleisdreieckpark...

...im Juni. Das Gleisbett ist förmlich explodiert. Die Pflanzen blühen um die Wette. In Allen erdenklichen Farben. Das es zwischendurch gut geregnet hat, hat der Natur, zwischen den Steinen, richtig gut getan. 


Die zusammengefasste Collage, zeigt wie sehr es sich hier verändert hat. Die Bäume sehen so viel grüner aus und auch voller. Freundlicher Weise, hatte sich gestern auch die Sonne gezeigt.


An der Skaterbahn, bin ich diesen Monat öfter vorbei gefahren. Oft war sie richtig voll und ich habe mich schon auf die Fotos gefreut. Nur als ich gestern zum fotografieren hingefahren bin, da fuhren wieder nur zwei Jungen in den Kuhlen um die Wette. Aber siehst du, dort hinten, zwischen den Bäumen? Dort haben sich einige junge Leute ihre Liegestühle mitgebracht. Vielleicht, hätte ich später kommen sollen. Denn ihre Skateboards liegen dort auch herum.


Dieser Blick gefällt mir richtig gut. Zumal es dort immer etwas zu sehen gibt. Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, wäre ich hier geblieben. Denn gleich daneben, gibt es eine Kaffeebar mit Sonnenstühlen. Zum abhängen und Kaffee schlürfen. 


Den Zwölftel-Blick sammelt Tabea , an jedem 30. des Monats. Über den Gleisdreieckpark habe ich schon oft geschrieben. Schau einfach noch einmal nach, wenn du mehr wissen willst. 

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Mittwoch, 29. Juni 2016

Biergartensaison...wenn es nicht schon wieder regnet

Am Samstag, letzter Woche war ich mit meinem Kerl unterwegs. Auf der Suche nach tollen Blumenkübeln. Das hatte ich dir schon erzählt. Und weil es so heiß war und wir uns wirklich eine Belohnung verdient hatten, sind wir in einen Biergarten gegangen. Den gibt es schon sehr, sehr lange.


Viele Male, bin ich an der Gaststätte vorbei geradelt. Habe immer gedacht: "Jooh, da könnte man ja mal hingehen". Aber kennst du das auch? Wenn du darüber nachdenkst, in welchen netten Laden will ich heute mal gehen, fällt dir der Eine bestimmt nicht ein. 


Am Samstag dann, habe ich mich aber erinnert und es war eine gute Idee, sich in diesen schönen Garten zu setzen. So habe ich auch gleich noch ein paar Cam under foot Bilder machen können. Als Maus wieder zwischen den Stühlen herumgehuscht, zeige ich dir den Biergarten aus einer anderen Sicht. Wenn du mich fragst, ein herrlicher Platz, um Maus zu sein. Hier gibt es bestimmt einiges zu knabbern. Aber lass das nicht das Gesundheitsamt hören, das ich als Maus hier eingezogen bin.


Hast du auch Bilder aus der Mausperspektive? Dann mach bei Siglinde mit. 

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Montag, 27. Juni 2016

Darf ich vorstellen?...

...Eckbert

...ist so weit ich weiß, eine Französische Bulldogge. Und einer der freundlichsten Hunde, die ich kenne.


Wir haben ihn gestern besucht. Haben zusammen Fußball geguckt und vorher schon mal etwas Fußball gespielt. Also, er hat gespielt, ich habe den Ball geworfen. Denn treten kann man den nicht mehr unbedingt. 


Ein lauffreudiger Kerl, ist Eckbert. Wie ein Wilder, rennt er im Garten herum. Eigentlich kenne ich das nur von Katzen, das die ihre "Fünf Minuten" bekommen und dann nicht mehr zu halten sind. Aber vielleicht steckt auch so ein winziger Teil Katze in dem Hund.


Du wirst es nicht glauben, dieser Kerl wiegt fast 20 Kilo. Dazu ist er sehr schmusig und springt dir auf den Schoß, wenn er dich leiden kann. Auch springt er wie ein Flummi. Ich habe die Bilder kniend im Gras gemacht. Da sah es aus, als würde die Bulldogge drei Meter hoch springen. (macht er natürlich nicht, es war aber bestimmt ein Meter)


Die Bulldogge wohnt allerdings nicht ganz alleine, in diesem schönen Haus. Er muss sich den Garten mit seiner Tante teilen. Die ist schon einige Jahre älter und nicht mehr ganz so aktiv. Nein, das stimmt nicht ganz. Paula ist etwas gesetzter und beäugt den Verrückten manchmal, als wollte sie sagen: "Lass den mal, der hat sich seine Hörner noch nicht abgestoßen!"


Die Beiden haben ein wunderbares Leben. Sie dürfen auf die Sonnenliege und wenn es kalt wird, werden sie in warme Decken gehüllt. So eine Französische Bulldogge, hat kein Unterfell, da friert man eben mal schnell. Und erkältet sich gar. 
Bevor ich Eckbert kennenlernte, mochte ich diese Hunderasse nicht unbedingt. Ich weiß nicht woran es lag, vielleicht das sie immer so angriffslustig aussehen. Aber Eckbert kann richtig lachen. Naja, es sieht zumindest so aus. Und er guckt dich immer mit einem so treuherzigen Blick an, dass du ihm schnell verzeihst.


Paula ist schon einige Jährchen alt. Nicht ganz so hübsch wie der Jüngling, aber nicht minder freundlich. Sie springt nicht mehr ganz so hoch und macht alles viel gemächlicher. Allerdings, kann sie den Burschen ganz schön piesacken, so das der dann wieder Blödsinn macht und sie wie ein Unschuldslamm daneben sitzt und grinst.


Ob dass das Alter ist? Oder weil sie ein Mädchen ist?... Treu ist sie auf jeden Fall auch. Schau doch nur, wie sie guckt.
Ich habe die Bilder in SchwarzWeiß gemacht, weil es das Wesentliche hervorhebt. Und weil Frauke solche Bilder Montags sammelt. (Die Bilder sind mit der Genehmigung, der Besitzerin entstanden. Auch das ich sie dir zeigen darf, hat sie mir erlaubt. Außerdem will ich noch dazu sagen, dass es wieder ein sehr schöner Nachmittag bei den Beiden war! Danke)

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Sonntag, 26. Juni 2016

Die Welt ist Bunt und das in Kübeln

Gestern in Berlin: Es war warm, sehr warm. Schwüle 35°C. Irgendwo sollte es an diesem Tag noch regnen. Gesehen haben wir die dicken Wolken, aber getropft hat es dort wo wir waren nicht. Um bei Lotta heute mitzumachen, durfte ich Blumenkübel fotografieren. Blumentöpfe habe ich auf der Terrasse. Kübel eher nicht. Also trieb ich meinen Kerl raus und wir fuhren durch die Stadt. Ich hätte mich gerne mit Doreen in dem Britzer Garten getroffen. Da wäre ich bestimmt fündig geworden. Als mein Kerl und ich aber vor dem Park standen und nur pralle Sonne von oben, kein bisschen Schatten sahen, drehten wir wieder um und suchten uns einen Schattenplatz.


Den fanden wir auch. In Neukölln, bei dem besten Burgerladen, in den ich je meinen Fuß gesetzt habe. Ein Geheimtipp! Von außen eher nicht so zu empfehlen, innen unheimlich schräg. Die Typen hinter dem Tresen sahen ganz nett und gepflegt aus, wenn man mal davon absah, das es draußen über 30 Grad hatte und es am Herd bestimmt 4 x so heiß war. Und die Burger... Ich kann nur sagen, der Hammer! Wenn du mal in Berlin sein solltest, dich nach Neukölln traust, es dir nichts ausmacht, mal 20 Minuten auf einen frischen handgemachten Burger mit köstlichen Pommes (die nicht nach altem Fett schmecken!) zu warten, dann schau HIER vorbei.


Was ich aber immer noch nicht hatte, waren Bilder zum Thema Kübel mit Blumen. Mir wäre Wasserkübel irgendwie lieber gewesen. Aber selbst die waren rar. Ich weiß, einige Teile der Republik sind wieder am absaufen, Berlin hat gestern größtenteils geschwitzt. So sind mein Kerl und ich in ein Gartenlokal gefahren und prompt über Blumenkübel gestolpert. Hätte ich mir ja denken können, das dort welche vor der Tür stehen. 


Fotografier mal einen Blumenkübel! Wie langweilig. Ab in die Knie, zielen, knipsen ...fertig. Das muss doch auch anders gehen. Setze ihn in Szene,...aber wie? Mein Kerl hat geholfen. Fotografiere doch mal aus der Mausperspektive. Jepp das kann ich... Voila!


Dann noch einen ganz banal. So wie er vor dem Eingang steht und die Leute begrüßt. So richtig schön, fand ich die Kübel nun nicht gerade. Aber nachdem wir bestimmt 3 Stunden durch die Stadt gerollt sind, war ich froh ein paar Bilder zu haben.


Das erste und letzte Bild, sind in einer Nebenstraße entstanden. Wo mir mein Mann den kürzesten Weg der Stadt zeigen wollte. Absolut gepflegte Blumenkübel, in den munter wachsen kann, wer will. So, das ist nun mein Beitrag zu Bunt ist die Welt... Blumenkübel und -töpfe. 78 x , hat Lotta sich schon Gedanken um Themen gemacht! Danke Lotta! Ich freue mich schon auf die Nächsten. 

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Samstag, 25. Juni 2016

Samstagsplausch {26.16}

Kaffeetrinken während der Küchenplanung

Endlich Sommer! Und schon stöhnen alle. Ich liebe es, wenn es so warm ist. Hauptsache, ich muss nicht arbeiten. Teilweise hat es auch geklappt. Am Anfang der Woche musste ich noch. Aber am Ende, wo es so herrlich warm war, durfte ich in den Garten meiner Eltern und die Sonne ausnutzen. Meine Schwester und ich wollen das Häuschen etwas aufmotzen, eine neue kleine Küche und auch so braucht das Häuschen einen neuen Anstrich und etwas Pep. Mein Waldbild habe ich nur wenig weiter gemalt. Ich muss dazu wirklich Lust haben. Sonst wird das nichts. Gestrickt habe ich auch wieder etwas. Die Fäden müssen noch vernäht werden. Dann kann ich dir meinen neuen Alpakapullover zeigen. So einen kuschligen, warmen Pulli im Sommer stricken, ist schon eine Herausforderung. Dafür habe ich auch noch ein paar Socken angefangen. Die Wolle dazu, habe ich von einer Freundin bekommen, Magda hat auch einen Blog (der allerdings eine Weile geschlafen hat). Ich muss dir unbedingt mal meine neuen Socken zeigen. Wenn es so weiter geht, dann schaffe  ich meine 16 Socken für dieses Jahr noch. Gelesen habe ich auch mal wieder etwas. "Die Unvollendete", da bin ich sozusagen in der Zielgeraden. Für Nachschub ist auch schon gesorgt. Einerseits für den Ebookreader "Die Frau die nie fror" und als analoges Buch, "Der kalte Saphir". Auf beide Bücher freue ich mich schon. Was wir an diesem Wochenende Anfangen werden, das kann ich noch nicht so genau sagen. Am Sonntag Fußball gucken. Heute vielleicht in den Britzer Garten fahren, da hat mich Doreen drauf gebracht. Da gibt es ein Sommersonnenwendfest. Das könnte lustig werden. Und was hast du so vor?



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Freitag, 24. Juni 2016

Freitagsblumen & Stadtgespräche


Mein Kerl hebt sich  mal wieder mit Blumen hervor. Diesmal hat er mir Gladiolen mitgebracht. Wunderschöne, in rot und weiß. Natürlich, für die große, grüne Bodenvase. Ich habe gar nicht alle hinein bekommen. Die weißen mussten in die gläserne Vase einziehen.


Stolz hat er mir wieder den großen Strauß überreicht. Als ich das Papier abgewickelt hatte, da habe ich erst einmal nach Luft geschnappt. So viele Blumen. Die gehen doch gar nicht alle in die Vase. Wenn ich das laut geäußert hätte, dann wäre er bestimmt mit mir losgedüst, um eine neue Vase zu kaufen.


Ich bin aber still geblieben und habe nach einer Lösung gesucht. Und Eine gefunden. Die alte Glasvase mag auch mal wieder Gäste haben. Mir gefällt es auch, wenn die beiden Farben getrennt stehen. Die Heizung im Hintergrund ist immer noch nicht verkleidet. Das wird wohl auch nichts mehr dieses Jahr.


Ich habe mich mal wieder in unserer Stadt herumgetrieben. Es ist nicht schwer, neue Geschichten zu finden, wenn man die Ohren aufhält.

Letztens im Supermarkt : Die Kasse ist voll. Vor mir, 4 Leute davor, steht eine ältere Dame an. Sie schaut sich höchst verzweifelt um. Die Frau hinter ihr ist auch schon ganz zappelig. "Ick kann doch nich meen Zeuch uff s Band tun! Vor mir, war eene Frau, die wollte bloß noch Mülsch holen jehn. Jetze kommt see nich wida... Ick kann doch nich..." "Man, nu stellen se sich ma nich so an. Wennse  nicht wieda uff taucht, hattse eben Pech jehabt! ".  Die Frau schaute noch eine Weile hektisch im Supermarkt hin und her, aber die verschwundene Frau tauchte nicht auf. Damit waren wir schneller dran...


Bei Helga von Holunderblütchen, gibt es die Möglichkeit, die Blumen zu verlinken. Dort findet man viele schöne Blümchen.

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Mittwoch, 22. Juni 2016

Tierische Begegnungen

Oder Mäuseperspektive {24}

Ich stelle mir vor,  als Maus durch die Gärten der Welt zu laufen. Am Labyrinth ist ein kleines Wasserbecken. Da treffe ich auf Familie Stockente. Der Alte ist wieder nur am meckern. Was Sie allerdings vollkommen kalt lässt. 


Sie putzt genüsslich ihr Gefieder. Und schaut dann wieder über das Wasser. "Lass den Ollen doch quatschen"


Danach treffe ich, in dem Gottesgarten auf ein Wasserspiel. Die Bibelsprüche spiegeln sich im Wasser. Leise plätschert das Wasser über den Rand und läuft über eine zweite Ebene, die ich von hier aus nicht sehen kann.



Wenn ich eine Maus wäre, dann würde die Welt wohl so aus sehen. In den Gärten der Welt, kann ich als Maus bestimmt auch ganz gut überleben. 

Das waren nun endlich die letzen Bilder, die ich dir aus den Gärten der Welt mitgebracht habe. Ich werde mir wohl ein neues Ziel suchen müssen. Berlin hat ja so manchen schönen Ort, den ich dir zeigen kann. Bei Siglinde kannst du dir derweilen ein paar Underfoot Bilder anschauen.

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Dienstag, 21. Juni 2016

Willst du noch mal einen Blick über den Friedhof riskieren?

...Eigentlich könnten das auch Bilder von irgendwoher sein. Sind sie aber nicht. Diese Blicke hatte ich auf dem St.Matthäus Friedhof in Berlin. Klar waren dort viele Gräber die uralt waren. Aber nicht nur die Alten waren schön. Auf einem Grabstein habe ich kleine Steine entdeckt, die dort jemand abgelegt hatte. Auch ich mache das gerne, wenn ich einen lieben Freund auf dem Friedhog besuchen gehe. Es sind dann keine Kieselsteine, sondern besondere Steine, die ich gefunden habe. 


Ich glaube, ich hatte es erwähnt, dass ich den Sternenkinderplatz besonders schön fand. Der leuchtete in so wunderschönen Farben. Und überall funkelte und glitzerte es. Auch dieses Windspiel hing dort. 


Die Schmiedekunst kann sich auf einem Friedhof so richtig austoben. Gibt es eigentlich Regeln, wie ein Zaun aussehen darf? Ob daran Zacken sein dürfen und wie hoch er sein darf? Ob man sich darüber Gedanken macht, dass dort Kinder über die Zäune klettern könnten und sich verletzen? In Kleingartenkolonien ist das der Fall. Da kann man nicht einfach machen wie man will...


An der Schmiedekunst konnte ich mich auch gar nicht satt sehen. Mit Spinnenweben überzogen, vom Efeu umrankt. Der Rost frisst sich in das Metall und bringt seinen eigenen Charm mit. Auch die Türen der Mausoleen, sind mit Spinnenweben überzogen, wenn es keine Paten oder Nachkommen gibt. Die Natur ist so unerbittlich, wenn man sie machen lässt. 


Was mich immer wieder in Erstaunen versetzt, ist dieser SchwarzWeißeBlick, den Frauke sammelt. Wie verändert alles wirkt. Und die Sicht schärft. Ich hoffe, du hattest genauso viel Freude an den Bildern wie ich.

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Sonntag, 19. Juni 2016

Blütenblätter für die Bunte Welt

Die Bunte Welt von Lotta, fordert uns dazu heraus, Blütenblätter zu fotografieren. Meine Bilder stammen aus dem Botanischen Garten. 


Die Pfingstrosen standen in dichten Büschen. Wie sollte es anders sein, liegen dort auch viele Blütenblätter. In dem schönsten sattesten Rot...


Oder zwischen die Büsche geblickt. Ich üppigen Haufen lagen die Blätter darunter. 
Ein wenig Wortkarg heute...


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Samstag, 18. Juni 2016

Samstagsplausch {25.16}


War das diese Woche ein Wetter. Also, Berlin hat jetzt erst einmal genügend Wasser. Heute habe ich in den Nachrichten gehört, dass die Flüsse Brandenburgs noch kein Hochwasser führen. Gewundert hätte es mich aber nicht. Obwohl das Wetter nicht so toll war, habe ich mich auf mein Fahrrad geschwungen und bin in der Stadt unterwegs gewesen. Geplant hatte ich eigentlich eine Radtour aus der Stadt hinaus. Aber bei Dauerregen macht das einfach keinen Spaß. So bin ich nur in einen Künstlerbedarfladen gefahren. Kennst du "Boesner". Ein Paradies für Künstler und für solche, die es werden wollen. Einen Tag vorher war ich schon einmal dort und habe mir eine Leinwand gekauft. 140x100 cm ist die groß. Für die Leinwand bin ich ausnahmsweise mal mit dem Auto gefahren. Schade, das keiner gefilmt hat, wie ich versucht habe, meine Beute ins Auto zu schaffen. Leinwand durch die offene Heckklappe ins Auto schieben - festgestellt, passt nicht - wieder raus - Rücksitze umklappen, Leinwand wieder rein. Heckklappe vorsichtig schließen - passt nicht...wieder Deckel auf. Beifahrertür öffnen - Leinwand weiter durchschieben, die schaut jetzt aus der Beifahrertür... Heckklappe schließen, puh, zu! Ähh, Leinwand hängt aus der Tür... Motor an, Seitenfenster öffnen... Leinwand durchs offene Fenster ins Auto schieben, Tür orsichtig schließen...Ahh, sie ist drin. Nun noch die Kopfstütze vom Beifahrersitz entfernen, damit icvh mit den Seitenspiegeln fahren kann. Denn im Rückspiegel sehe ich nur Leinwand... Das nächste mal rufe ich meinen Kerl an, der hat ein größeres Auto. Eine Staffelei habe ich mir schon von meiner Schwester organisiert. So konnte ich dann gestern anfangen zu malen. Das Ergebnis, kannst du >HIER< sehen. Fertig bin ich nicht geworden. Aber der Anfang sieht doch schon recht gut aus. Heute treffe ich mich, nach der Arbeit, mit Freundinnen. Wir bekochen uns gegenseitig. Ich bringe eine Vorspeise mit Erdbeer-Mozzarella-Salat. Ich bin gespannt, was die Mädels mitbringen. Morgen werde ich dann die angefutterten Kalorien wieder abtrainieren. Und du? Wie ist dein Plan? Üblicherweise versuche ich so schnell wie möglich, mitzuplaudern. Diesmal werde ich verzögert bei dir vorbei schauen. Mit gut gefülltem Bauch...




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Freitag, 17. Juni 2016

Freitagsblumen und Stadtgeschichten

Ich freue mich, dass dir meine Geschichten aus der Stadt so viel Freude machen. Vielleicht siehst du dich selber manchmal in den Geschichten wieder. Dann sei doch bitte so lieb und lese die Geschichten mit einem lachenden Auge. Du sollst Spaß an meinen Geschichten haben. Meine Stadt bietet viele Augenblicke, die eingefangen und belächelt werden wollen.


So auch diese Geschichte. Ich war diese Woche mit Magda auf dem Friedhof um Fotos zu machen. Wir trafen dort auch einen mittelalten Mann,  der sehr weiblich gekleidet war und mit seinem Rentnerschopper (oder auch Einkaufstrolli), einer Zeitung unter dem Arm und einem kecken Hütchen auf dem Kopf an uns schnurstracks vorbei marschierte. Wir sahen ihn noch ein paar mal. Er verschwand ab und zu aus unserem Blickfeld und tauchte an den unmöglichsten Stellen wieder auf. Plötzlich war er hinter uns und machte Magda darauf aufmerksam, das sie ihren Geldbeutel wohl besser nicht in der Hosentasche mit sich herumtragen sollte.


Naja, die Bewohner des Friedhofes werden nicht so verwegen sein und Magda ihr Geld stehlen. Sie werden Keines mehr brauchen. Aber er hat ja recht, man muss ja Einen nicht in Versuchung führen. Wir unterhielten uns kurz im Laufen mit ihm, über die Diebstahlrate in der Stadt und schon war er wieder verschwunden. Er tauchte wieder an einem Grab auf, an dem er es sich gemütlich gemacht hatte. Er saß auf einem Klappstuhl, in der Sonne und las seine Zeitung. Ich wollte ihn nicht stören, aber ich vermute, es war sein Freund, der dort ruhte.


Nach unserer Fototour brachte ich Magda noch zu ihrem Auto. Wir mussten eine Kreuzung überqueren. Auf der gegenüberliegenden Seite stand eine Frau, deren Alter schwer zu schätzen war. Jugendlich gekleidet, aber definitiv über 50. Sie schob ihr Fahrrad, besser sie stand mit ihrem Fahrrad. Denn ihr kleiner Begleiter, ein Vierbeiner, stand einige Meter hinter ihr. Sie versuchte den kleinen Kerl zu locken, aber der stand eisern auf dem selben Platz. Ich musste grinsen und fragte sie im Vorbeigehen, ob da ein Dackel drin sei, da er sehr eigensinnig wirkte. Sie guckte mich etwas irritiert an und meinte nur, das ist ein Pinscher!! "Ich dachte nur, dass er sich wie ein Dackel benimmt!" "Nee, ditt is een Hund mit Charakter!" Das erklärt Vieles. Sie stand übrigens noch ein Weilchen, bis der Charakterhund sich bequemte, mit ihr über die Straße zu laufen.


Meinen Freitagsstrauß habe ich von der Tante meines Kerls bekommen. Als Dankeschön, für meinen Einsatz beim Familientreffen. Mit einer wunderschönen dunkelroten Pfingstrose. Gerbera und weißen Rosen. Der Strauß stand eine Weile auf meinem Eßtisch. Inzwischen ist er schon verblüht. Aber ich habe immerhin noch die Erinnerung an diese liebe Geste von der Tante.


Helga von Holunderblütchen gibt uns jeden Freitag die Möglichkeit, unsere Blumen und Geschichten zu verlinken. 

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Mittwoch, 15. Juni 2016

Mäuseperspektive ...[22]

Dieser Blick streift den Japanischen Garten. Die Steinchen werden mit einer großen Harke in Wirbel und Linien gezogen. Natürlich wäre es blöd, darüber hinweg zu laufen. Deshalb gibt es in diesem Garten einen kleinen Zaun.


Und damit die Zwerge auch ab und zu ihren Spaß haben, oder die Eltern ihre Ruhe, gibt es in den Gärten der Welt auch noch Spielplätze. Bei unserem Besuch waren die kleinen Monster allerdings eher damit beschäftigt, den Großeltern ein Eis abzuluchsen.


Wir sind dann noch im Koreanischen Garten vorbeigegangen. Dort bestaunten wir die Säulenfüße. Von oben betrachtet sehen sie eher langweilig aus. Aber wenn man auf die Knie geht und sie von unten fotografiert, gewinnen sie an Schönheit. Im Hintergrund kannst du schon eine Mauer entdecken. Von der habe ich auch ein Bild gemacht...


Da ist sie die Mauer. Ich habe mich dazu allerdings nicht auf die Schindeln gelegt. Aber den Blick musste ich unbedingt einfangen. 


Und wie immer am Mittwoch, findest du noch mehr Mäuseperspektiveeindrücke bei Siglinde
Andrea


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Dienstag, 14. Juni 2016

Den Blick auf die Dinge ändern

Alter St.Matthäus-Kirchhof

Ein Friedhof mit vielen Bekannten Menschen aus der Gründerzeit. Ich wollte schon längst einmal einen solchen Spaziergang über den Friedhof machen. Gelesen habe ich schon viel, von den Grabmälern und Mausoleen. Im Herbst ist es hier bestimmt ganz besonders schön. Wenn die Blätter sich verfärben und dem Auge eine Farbexplosion bescheren. Ich bin mit einer Freundin dorthin gefahren, um Bilder in Schwarzweiß zu machen.  Da bleibt Farbe wohl hintenan.


Wir wurden nicht enttäuscht. Die Mausoleen und Grabmäler sind wirklich schon sehr alt und wir haben auch noch mehr über diesen Kirchhof erfahren. In den Zeiten, als Hitler der Meinung war, unsere Stadt gigantisch zu machen, da war dieser Friedhof teilweise im Weg und einige Toten mussten nach Stahnsdorf umziehen. (Nicht mal im Tod hat man seine Ruhe in dieser Stadt.)


Viele Prominente sind auf diesem Friedhof zu finden. So zum Beispiel ein Gedenkstein für die Langenscheidts und Carl Bolle, der den mobilen Milchwagen erfand und auch Bimmelbolle genannt wurde, weil seine Milchverkäufer immer mit einer Bimmel auf sich aufmerksam machten. (Diesen Grabstein habe ich allerdings nicht gefunden.) Auch die Grimmbrüder haben hier ein stilles Plätzchen. Und noch viele mehr. Ich fand es wirklich sehr schön, über diesen Friedhof zu spazieren. 


Bei vielen Friedhöfen habe ich ein sehr bedrückendes Gefühl. Aber hier fühlte ich mich richtig wohl. Vielleicht lag es am Wetter oder daran, dass hier viele freundlich blickende Menschen unterwegs waren. Die Gräber schon so alt, vielleicht war das ein Grund. An einem Ende des Kirchhofs, fanden wir den Garten der Sternenkinder. Selbst da, hatte ich kein beklemmendes Gefühl. Die kleinen Gräber waren so liebevoll mit allerlei schönen Glitzerdingern und Spielzeug geschmückt. Mich hat nur erschreckt, wie viele es sind. 


Immer wieder grummelte der Himmel über uns. Wir mussten befürchten, in ein Gewitter zu kommen. Was mir zu spät eingefallen ist, es gibt auf diesem Kirchhof ein besonderes Café. Das finovo bietet hausgemachte Kuchen an und hat einen hübschen Hof, um Kaffee zu trinken. Das nächste Mal denke ich bestimmt daran. 


Wie immer, wenn ich in SchwarzWeiß fotografiere, frage ich mich, was diese Steine, Häuser und Bäume, schon so alles gesehen haben. Was sie wohl zu erzählen hätten. Frauke hat sich eine sehr hübsche Geschichte ausgedacht. Das musst du mal lesen...


Ich habe so viele Bilder gemacht. Mit Hilfe von Magda. habe ich auch wieder etwas über das Fotografieren dazu gelernt und bin wieder überrascht, welche schönen Effekte man mit der richtigen Einstellung hinbekommt. Ich werde weiter üben. Nur, wie ich SchwarzWeiße Bilder zum leuchten bringe, darüber muss ich mich noch schlau machen. 

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