Montag, 1. Mai 2017

Die Welt ist bunt : Das Thema diese Woche ist Kommunikation

Impressionen vom Maifest in Kreuzberg

Heute, auf dem Maifest in Berlin Kreuzberg, gab es eine Menge Kommunikation. Ich habe schon lange nicht mehr so viele Menschen einfach nur zusammensitzen sehen und ohne technische Geräte sich unterhalten. Einfach sich auf die Wiese sitzen und reden. 


Auf den Bänken saßen die Älteren und unterhielten sich, genossen den Umstand, dass so viele junge Leute auf den Straßen unterwegs waren. Damals vor vielen Jahren, es war wohl 1987 ging es hier nicht so friedlich zu. Der Spiegel online betitelte die Kämpfe auf den Straßen mit "Die Mutter aller Krawalle". Damals wohnte ich nicht weit weg von den Ausschreitungen. Scheiben gingen zu Bruch und die Schlagstöcke und fliegenden Steine wurden fleißig eingesetzt. Ich bin kein Protestgänger, aber ich bin nicht darum herum gekommen, einiges davon mit zu bekommen. Die nächsten Jahre haben die umliegenden Geschäfte ihre Auslagen weggeräumt und ihre Fenster verrammelt. Drei Tage sah Kreuzberg und Neukölln nach Krieg aus.


Vor 14 Jahren, dachte sich die Regierung ein neues Konzept aus. Sie ließen ein "friedliches" Maifest organisieren. Mit Musikbühnen und Getränkeverkauf an den Straßenrändern. Anfangs ging das Konzept nicht wirklich auf, aber im Laufe der Jahre wurde das Maifest in Kreuzberg immer mehr zum Touristentreffen und die eigentliche Bedeutung der Protestmärsche ging verloren. Obwohl immer noch an den Rändern die Demonstranten zu Märschen und manchmal auch noch zu fliegenden Steinen und Polizistenjagd aufrufen. 
Am Nachmittag war davon allerdings noch nichts zu spüren und die Menschen saßen in kleinen Grüppchen auf dem Mariannenplatz und kommunizierten, genossen das Beisammensein. 


Mehr Bunte Welt gibt es bei Heute macht der Himmel blau

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Montag, 7. November 2016

Friedhöfe...


Friedhof... Gibt es einen Grund, warum ich dort gerne hin gehen sollte? Ja, um Fotos zu machen und vielleicht eine Blume auf das Grab zu legen, das wir gerade erst eingerichtet haben. Ich gehe nicht gerne auf Friedhöfe, wo ich jemanden finde, den ich einmal gern gehabt habe. Ich tragen den Verlorenen lieber in meinem Herzen und meinen Gedanken herum. Ganz nach dem Motto:

"Wenn ihr mich sucht,
sucht mich in euren Herzen.
Habe ich dort eine Bleibe gefunden,
lebe ich in euch weiter."
Rainer Maria Rilke


Aber ich gehe gerne auf Friedhöfe, wo ich wunderschöne Gräber von Leuten finde, denen ich nichts bedeutet habe. Dort wo bekannte Persönlichkeiten liegen und wo es Grabmäler gibt, die so pompös sind, dass es schon fast unanständig ist. Ich habe schon einmal Bilder von einem solchen Gräberfeld gezeigt. Was mich dort am meisten fasziniert hat, war das Feld der Sternenkinder. So schön und bunt.


Ach ja Bunt! Ich mag diese ganzen Trauerfeiern nicht, wenn alle in Schwarz daher kommen. Ich finde es so viel schöner, wenn gefeiert wird, dass man endlich in das Paradies darf. Ich werde es nicht gerne sehen, wenn meine Trauergäste in schwarz kommen. 


Ich habe mich früher schon auf Friedhöfen herumgetrieben. In unserem Kinderurlaubsort gab es einen Friedhof, den wir jedes Jahr besucht haben. Gruselig war es, wenn wir uns dort Nachts getroffen haben. Die Erwachsenen saßen gemütlich in dem nahe gelegenen Biergarten und wir Kinder suchten Abwechslung. Wir haben keine Dummheiten gemacht, nur uns gruseln wollen. Die nicht mehr verwendete Grabsteine, wurden dort sinnvoll als Wellenbrecher eingesetzt. Damals fand ich das makaber, heute denke ich daran und finde es effektiv. 


Berlin hat wunderschöne Begräbnisstätten. Auch vor der Stadt gibt es einen Friedhof, den ich unbedingt nochmal besuchen muss. Der Südwestkirchhof in Stahnsdorf, beherbergt viele bekannte Persönlichkeiten. Bei einer Recherche, habe ich festgestellt, was wir für fantastische Kirchhöfe haben. 


Astrid hat 15 Fakten über ihre Friedhöfe zusammen gestellt und dazu aufgerufen, auch einen entsprechenden Beitrag zu schreiben. Und Frauke sammelt einmal im Monat den Schwarzweißen Blick. 

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Montag, 10. Oktober 2016

Himmel nochmal...

Nochmal? Eigentlich erst das erste Mal, dass ich dir Himmelbilder zeige. Nicht, dass ich nicht schon viele Himmelbilder gesammelt hätte. Denn wer guckt nicht gerne in den Himmel und freut sich entweder an dem herrlichen Blau oder an dem Wolkenspiel.


Magda hatte mich eingeladen, mit ihr zur "Blauen Stunde" fotografieren zu gehen. Ich habe mich gerne darauf eingelassen. Denn Erstens macht es Spaß mit Magda unterwegs zu sein und Zweitens bringt mir Magda einiges bei, was fotografieren angeht. 


Der Himmel über Berlin hat so manches Spektakel zu bieten. An dem Abend als Magda und ich uns trafen, dachten wir erst, das wird nichts und dann entfaltete sich ein schöner Sonnenuntergang mit Schleierwolken und allem PiPaPo. Ich habe vorher noch nie mit dem Stativ draußen fotografiert und kam mir tatsächlich etwas doof vor. Aber die Leute in dem Park, haben nicht einmal geguckt. 


Dieses Bild entstand in Zandvoort/ Holland. Ist auch schon eine Weile her. 2012. Da habe ich auch schon mit einer Nikonkamera Bilder gemacht. Mit der D50 einer kleinen Anfängerkamera. Ohne eine Ahnung, was ich da überhaupt mache, habe ich ganz viele Bilder vom Meer und den Himmeln gemacht. Aber dieses Bild liebe ich besonders.

Und jetzt wird es SchwarzWeiß, für Frauke. Diese Bilder habe ich tatsächlich für den SchwarzWeißBlick gemacht. Die dicken weißen Wolken vor einem strahlend blauen Himmel, haben sich dafür förmlich angeboten. 






Die Schatten sind so herrlich deutlich. Wie gewaltig die Wolkenmassen sich über den Himmel schieben. Da kommt man sich so klein vor. 

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Hier findest du entweder Blaue Stunde Bilder oder Wolken und Himmel.
Schau auch dort einmal vorbei!

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Montag, 19. September 2016

Katzenzeit

Und sie nimmt sich eine Menge heraus. Sie lümmelt auf unserem Schrank herum und wirft unnötiger Weise wichtige Dinge herunter. Manchmal geht auch etwas kaputt. So auch meine wunderschöne Uhr, die dort oben lag. Ich hätte sie ja auch schon längst einmal weg räumen können. Aber das fällt mir manchmal eben doch schwer. 

Maincoon

Ich kann dich nur immer wieder bewundern, wie aufgeräumt es auf deinen Bildern aussieht, wenn ich deinen Blog besuche. Ich verschwende einfach zu viel Zeit mit stricken und lesen. Das allerdings gefällt der Katze wieder. Dann schmeißt sie sich quer über meine Arbeit und blockiert mich, damit ich sie zum 100sten mal streichel oder mit ihr spiele. Nur ja keinen Zentimeter rücken. Die Kraulerin könnte ja aufhören.

Maincoon

Dabei hat sie diesen Sommer ohne Ende  Spielkameraden gehabt. Kleine und große Fliegen, die zum Fenster herein geflogen kamen. Allerdings halten die nicht viel aus. Dreimal aus der Luft geschlagen und über den Boden geschossen. Hat es sich mit dem Spielkamerad ausgespielt. Dann bleibt nur noch das genussvolle Verspeisen des Selbigen.

Katzenalltag


Immer auf der Lauer. Immer den Kopf voller Unsinnigkeiten, bereichert sie mein Leben. Wie schön, dass sie sich bei uns so Wohl fühlt.

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Montag, 5. September 2016

Güterbahnhof Berlin Charlottenburg

Um 1900 herum, ist in Berlin Charlottenburg die Industrie dermaßen stark angewachsen, dass Charlottenburg sich einen eigenen Güterbahnhof angelegt hatte. Irgendwo musste man mit all den produzierten Dingen ja auch hin. 


Gelbe Klinker hat man für das Pförtnerhaus benutzt. Und zweistöckig, war hoch genug. Im neogotischen Stil wurde es errichtet. Das muss mal sehr imposant gewesen sein, dieses Gelände. 


Damit Ede und Konsorten nicht einfach auf die Gleise und an die Güterwagen herankommen, wurden die großen Tore am Abend verschlossen und bewacht. Ob sich das gelohnt hat? Ob Ede und seine Kumpels nicht doch das eine oder andere haben mitgehen lassen? 


Wenn sie dann erwischt wurden, sind die Schmuggler und Diebe bestimmt in die Rote Burg, nach Mitte gebracht worden, eine der größten Polizeireviere in Berlin, in der Nähe des Alexanderplatzes. Da wollte ich kein Dieb sein... Aber da muss man sich heute "keine Platte mehr machen", wie Ede bestimmt zu seinem Kumpel Justaff gesagt hätte. Denn die Rote Burg existiert nicht mehr.


Ebenso, wie der Güterbahnhof Berlin Charlottenburg. Es ist nur noch ein Teil des Einganges da und ein Güterschuppen. Aber die beiden Fassaden, könnten gut für eine Kulisse zu einen Gangsterfilm herhalten. Was meinst du? Ich brauche nur noch ein paar Hauptdarsteller und Komparsen. Ede und Gustav, die fesche Lola und noch so ein paar Typen drumherum...


Ach so würd dett nüscht, wennste so jar nich mitmachen willst. Tja, denn. Werde ick mir eben mal een paar richtich jute suchen...

Und solange verlinke ich mal zu Fraukes Schwarzweißblick

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Montag, 8. August 2016

Architektur in Schwarzweiß

Immer wieder spannend, finde ich Architektur in schwarzweiß zu fotografieren. Eingefleischte Berliner werden dieses Gebäude auch erkennen. Vielleicht erkennen. Denn ich habe es allen ernstes vergessen, komplett zu fotografieren. Als Tipp, es war mal in in den Siebzigern, in sich zusammen gebrochen. Mühselig wurde es wieder hergerichtet. Allerdings mit einigen Veränderungen, damit eine solche Katastrophe nicht wieder geschieht.





Die Bilder habe ich auch schon vor einiger Zeit gemacht. Es war Frühling und die Bäume noch recht spärlich begrünt. (Was man bei Schwarzweißbildern  nun nicht unbedingt bemerken würde!) Aber als ich gestern auf dem Weg zum Stricktreffen in den Heckmannhöfen war, radelte ich an der alten Kongresshalle vorbei. Upps, jetzt hab ich es gesagt. Das ist das Haus der Kulturen der Welt. Sehenswert! Und Zeigenswert bei Fraukes Schwarzweißblick.

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Mittwoch, 3. August 2016

Im Moment steht es mir nicht nach SchwarzWeißen Ausblicken. Traurig machen mich die Bilder. Nachdenklich. Dieser Blick erinnert auch ein wenig an Vergänglichkeit. Auf das was kommen wird, kann ich gerne verzichten. Aber das ist wohl der Lauf der Natur. Dem kann man sich nicht widersetzen.





Für Fraukes 24.SchwarzWeißBlick, habe ich diese Bilder gemacht. Und beim bearbeiten bin ich in eine Traurigkeit gefallen, die mich daran gehindert hat, den Post fertig zu stellen. Im Moment geht es allen Familienangehörigen recht gut. Der Ältere hat sich wieder etwas gerappelt. Ich hoffe er macht weiter und rappelt sich noch mehr!


In Farbe gefallen mir die Bilder sehr viel besser. Strahlen mehr Freude, Lebenslust aus. Weshalb ich sie, als Collage, noch einmal zusammengefasst habe. Welche Fassung gefällt dir besser?

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Montag, 25. Juli 2016

Sommer in Berlin und Brandenburg 2016

Es muss nicht immer die Karibik sein, Urlaub geht auch in Berlin. Oder Brandenburg. Am Sonntag, haben wir das Geburtstagsgeschenk von dem Monstermädchen an den Bruder eingelöst. Wir sind zum Paddeln gefahren. Es gibt einige wirklich schöne Stellen rund um Berlin, wo es sich lohnt Kajaks auszuleihen. Wir sind nach Alt Ruppin, zu Rhinpaddel.de gefahren. Jeder, der das auch mal machen will, empfehle ich auf jeden Fall Wechselwäsche und einen Picknickkorb.


Die Seenkette, die wir bepaddelt haben, war sehr schön. Wir hatten eine Menge Spaß und die Bauchmuskeln waren vom Lachen sehr beansprucht. Auch die Muskeln in den Armen, kamen nicht zu kurz.


Die Monster, hatten so viel Spaß. Und obwohl sie sich schon so lange kennen, hatten sie immer wieder interessante Auseinandersetzungen. "Du musst steuern, wenn du hinten sitzt!" "Mach ich doch!" "Nee, guck mal, wo wir hinsteuern..." "Hey, spritz doch nicht dauernd so mit Wasser!" "Mach ich doch gar nicht..." "Wir brauchen ein Gegensteuer, damit wir nicht immer nach Links driften" "Dann mach doch was..." Ach, ich liebe diese Monster.


Mein Kerl und ich, hatten schon mal eine Paddeltour gemacht, so wussten wir schon vorher, auf was wir uns da einließen. Ich habe mich dann mal lieber gleich nach vorne gesetzt, da kann ich meine Energie austoben, während er hinten in Ruhe steuern kann und sich oft ausruhte, um die Landschaft zu genießen. 


Schade, fand ich allerdings, dass es doch viele Motorboote gab, die unsere Kajaks zum schwanken brachten. Und, dass ich die Sonnencreme vergessen hatte. Der Kerl hat sich ganz ordentlich die Knie verbrannt. Nur das Monstermädchen war gerüstet, sie hatte ihr Hütchen mitgenommen, damit sie keinen Sonnenstich bekommt. 


An einer schönen Badestelle, haben wir dann gepicknickt und uns kurz ausgeruht, bevor es weiter ging. Am Ende waren wir wohl fünf Stunden auf dem Wasser. Jetzt will ich dir noch zeigen, wie das vor 60 Jahren ausgesehen haben mag, als noch keinen Farbfilm gab. Frauke sammelt Montags immer den SchwarzweißBlick.






Spannend, wie sich immer gleich die Sicht verändert, wenn man die Farben wegnimmt. Versuche es mal selber. 
Und Lotta, sucht die Sommerposts. Da will ich mich noch mit einklinken. Denn paddeln, ist im Sommer wohl am schönsten.

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Montag, 11. Juli 2016

Panoramapunkt Berlin Potsdamer Platz

Und das in Schwarzweiß


Frauke lädt ein, Bilder in Schwarzweiß zu machen und sich auszuprobieren. Ich war letzte Woche auf dem Panoramapunkt am Potsdamer Platz. Der schnelle Fahrstuhl brachte uns auf das Dach des Hochhauses. Und schon hatten wir einen unglaublichen Blick über die Stadt. Mutig habe ich die Kamera zwischen den Gittern hindurch geschoben. Schau mal, was dabei heraus gekommen ist...


Winzig klein, sehen die Fahrzeuge aus. Die Menschen winziger, als Ameisen. Die Bilder nur in Schwarzweiß wirken auf mich noch viel Eindrucksvoller.


Hundert Meter über der Straße, wird man sich mal wieder bewusst, wie unbedeutend man selber ist.


Schau mal, da ist das Filmmuseum, im Sony- Center. Ein Stückchen weiter, findest du das Legeoland.


Unten stehen die Taxen und warten auf Kundschaft. Huh, da wird mir jetzt aber schwindelig. Nur gut, dass ich mich nicht selber über die Brüstung gehangen habe. Aber der Gedanke, dass meine Kamera den Absturz macht, hat mich schwitzen lassen.


Das Dach vom Sony- Center sieht auch immer wieder schön aus. Nachts leuchtet es in verschiedenen Farben. In Schwarzweiß ist es egal. Hier leuchtet es auch am helllichten Tag. Eine tolle Konstruktion.


Den Dachgarten finde ich auch in Farbe sehr schön. In Schwarzweiß verwirrt der Blick. Sind die Ebenen alle auf einer Höhe, oder gibt es doch verschiedene Tiefen? Bei dem oberen Bild, kann man das Auge nicht täuschen. Aber bei dem unteren.


Und, hast du auch mal Lust auf einen Ausflug in die schwarzweiße Welt von Frauke bekommen? Dann schließe dich an und versuche es mal. Erstaunlich, was man wieder alles so wahr nimmt.

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