Samstag, 30. September 2017

Samstagsplausch {39.17}

Moin, Moin

Habe ich dir erz├Ąhlt, dass ich schon wieder Urlaub habe? Nachdem ich ja schon einige Zeit zu Hause bleiben durfte, darf ich mich nun wieder erholen. ­čśâ An solche Arbeitszeiten k├Ânnte ich mich wirklich gew├Âhnen. Jetzt denkst du sicherlich, dann kann Karminrot ja mal machen, was sie die ganze Zeit nicht machen konnte! Ha. Denkste Puppe. Kannse nich... Am Montag allerdings, habe ich gemacht, was ich mir selber auferlegt habe. Ich WILL diese Jacke fertig stricken. Das hei├čt, ich wollte. Denn als ich an einem Punkt ankam, an dem ich die Jacke mal ├╝berziehen konnte, stellte ich fest, sie sieht so nicht gut aus. Also, wieder alles auf Halbmast. Ich habe einen Teil wieder geribbelt und neu gemacht. Am Dienstag hatte ich dann auch wieder so viel gestrickt, dass ich an dem selben Punkt wieder angekommen war, wie vor dem ribbeln. Da klingelte das Telefon, der Vater war dran. Er m├╝sse sofort ins Krankenhaus. Sein Doktor w├╝nscht keinen Aufschub mehr. Wer kann den alten Herren dann wohl fahren? Klar doch, ich. Also habe ich den Vater eingesammelt und in die Klinik gebracht. Und weil es so sch├Ân gepasst hat, bin ich am Abend noch zu Herrn U gefahren (der ├╝brigens ein besonderes Fr├╝hst├╝ck heute bereit h├Ąlt) und habe dort Marion und noch ein paar andere tolle Frauen getroffen. Mit denen, konnte ich noch einmal einen versch├Ąrften Blick auf meine Strickjacke werfen. Tja, und was soll ich sagen, die Jacke wurde gepr├╝ft und wieder geribbelt! Diesmal den kompletten Kragen. Alles auf Anfang! Am Mittwoch Abend, hatte ich dann den Zustand wieder hergestellt und etwas dar├╝ber hinaus...
Am Donnerstag, nahm ich erst am sp├Ąten Abend das Strickzeug wieder in die Hand. Eine H├Ąlfte habe ich fertig bekommen. Daf├╝r war ich den halben Tag mit einer Freundin wandern. Wir haben eine tolle Strecke durch das Tegeler Flie├čtal gemacht. So sch├Âne Ecken haben wir um Berlin. Das werde ich nun ├Âfter machen. Immerhin sind wir 15 km, bei bestem Wetter, unterwegs gewesen.
Und gestern... Da habe ich mich wieder mit meinen Strickweibern getroffen. Zum Schlemmen und Stricken. Lecker war┬┤schon. Wir haben wieder so viel leckeres gegessen und eine Menge gestrickt. Und wenn du mich heute suchst, dann findest du mich auf der BerlinKnits. Vielleicht habe ich dann auch die Jacke an.
Was machst du heute sch├Ânes? Bist du vielleicht auch auf der BerlinKnits ? Da sind bestimmt ganz viele Inspirationen.




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Samstag, 23. September 2017

Samstagsplausch {38.17}

Marathon in Berlin 


Und ich laufe nicht mit. Nicht, dass ich ├╝berhaupt jemals den Gedanken hatte, am Marathon teilzunehmen. Nie und nimmer. Das ist eine Strecke, die mir gar nicht liegt. Aber wenigstens den Fr├╝hst├╝ckslauf,  den h├Ątte ich gerne mitgenommen. Doch meine Kondition ist f├╝r den Eimer. Um nicht zu sagen, nicht mehr vorhanden. Am Dienstag, habe ich eine kurze Runde durch unseren Park gedreht, mit dem Ergebnis, dass es in einem schnellen Spaziergang endete. Und Donnerstag, war es nur wenig besser. Der Fu├č, der macht das mit. Die Lunge, hat kein Volumen... Dann eben nicht. Der n├Ąchste Lauf kommt bestimmt. 
In der Zwischenzeit, stricke ich die Jacke "Spreading Braids" weiter. ein Teststrick und ein Muster, das von ChrisBerlin entworfen wurde. Ich wollte die Jacke n├Ąchstes Wochenende fertig haben, damit ich sie zur BerlinKnits tragen kann. Ist ja nicht mehr viel. Das Buch neben meinem Kaffee: "Ich war Hitlers Trauzeuge". Es liest sich locker weg. Es geht am Anfang um einen extremen Marathon. (Womit wir wieder bei meinem Manko sind)
Letzten Sonntag, war ich mit dem Monsterm├Ądchen im Museum Barberini in Potsdam. Wir haben uns die Ausstellung "Von Hopper bis Rothko" angeschaut. Wir waren schon entt├Ąuscht, gab es doch ganze zwei Bilder von Hopper. Nur deshalb, sind wir doch hingegangen...
Den Donnerstag, verbrachte ich mit Magda in den Hallen eines alten Kraftwerks. (Ein Platz, der f├╝r die verschiedensten Events genutzt wird) Fotospielereien mit den Olympus Kameras austesten. Die Perspektive Playground hat mich etwas gefordert. Aber auch richtig Spa├č gemacht. Einen Bericht liefere ich n├Ąchste Woche.
Und weil ich nicht die ganze Zeit alleine quatschen m├Âchte, geb ich das Wort jetzt an dich weiter. Gibt es einen Maler, der dir besonders gef├Ąllt oder liest du gerade ein tolles Buch?




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Dienstag, 19. September 2017

Nadel und Faden in Osnabr├╝ck

Samstag, Messetag mit Betty und Marion


Ganz fr├╝h waren wir schon unterwegs. 5.10 Uhr klingelte mein Wecker. Pech f├╝r ihn, denn ich war schon wach. Ich war so aufgeregt, dass ich mit Zweien unserer Schlemmerstricktruppe nach Osnabr├╝ck fahren w├╝rde, dass ich unruhig geschlafen habe. Der Kerl drehte sich noch einmal um und w├╝nschte mir einen sch├Ânen Tag.


Ich war tats├Ąchlich p├╝nktlich am Bahnhof in Spandau. Die M├Ądels waren auch ziemlich bald da. Der Zug war p├╝nktlich, ein Platz f├╝r uns Drei schnell gefunden und schon ploppten unsere Taschen auf und das Strickzeug heraus. 3 Stunden quatschen und stricken. Wir hatten uns als Bloggerinnen sogar freien Eintritt erfragt. Mit den Freikarten brauchten wir uns auch nicht anzustellen. So konnten wir uns sofort ins Get├╝mmel schmei├čen. Ich war ├╝berw├Ąltigt, von den vielen sch├Ânen Dingen, die dort angeboten wurden. Stickerein, Stoffe, K├Ąstchen zum bekleben, Wolliges, Kleidung und noch so vieles mehr.


Satt sehen, konnte ich mich nicht, an den Stickbildern. Ein Stand hatte es mir richtig angetan. Liebevolle Kreutzstichentw├╝rfe. Was f├╝r sch├Âne Bilder. Ich war so bezaubert, dass ich st├Ąndig hin und her ├╝berlegt habe, ob ich jetzt auch noch anfange zu sticken. Zum Gl├╝ck, kann ich mir noch etwas Gedanken machen. Vielleicht fahren wir ja noch einmal zu einer Weihnachtsausstellung...


Auch beim Fadenkreuz, gab es unglaublich sch├Âne Stickanleitungen. Satt sehen konnte ich mich auch hier nicht.


Betty und Marion haben mich dann auch gleich am Anfang unseres Rundganges dazu ├╝berredet Stoff f├╝r eine Nelly zu kaufen. Der Stand Traumstoffe war daf├╝r mehr als geeignet. Ach was hatten die f├╝r eine h├╝bsche Auswahl.


Wolle gab es auch bei verschiedenen St├Ąnden. Aber da warte ich doch lieber auf die BerlinKnits Ende September. Und Herr U und die Wollnerin haben ohnehin ganz tolle Wolle. Da sind wir in Berlin schon wirklich verw├Âhnt.



Was es aber reichlich gab, waren St├Ąnde mit Stoff. Sch├Ânen und Bezaubernden. Zum Quilten und Kleider n├Ąhen. Zubeh├Âr gab es auch reichlich. Manche St├Ąnde fand ich zu ├╝berladen und zu unordentlich. Einmal hatten wir auch das Gef├╝hl, von einer Verk├Ąuferin tats├Ąchlich angebellt zu werden, dass man schon gar keine Lust hatte ihre Waren anzuschauen. Eigentlich dachte ich, die m├Âchten sich pr├Ąsentieren, damit man in Zukunft nur noch bei ihnen kaufen m├Âchte. Zum Gl├╝ck, war das nur ein Einzelfall. Alle anderen kamen mir sehr freundlich vor.


An manchen St├Ąnden wollte man auch nicht fotografiert werden. Das kann ich verstehen. Nicht jeder m├Âchte sich im Internet wiederfinden. Als Bloggerin, steht man dem ja etwas offener gegen├╝ber.
Wir haben trotzdem eine Menge Bilder gemacht. So viele, dass ich sie hier gar nicht alle zeigen kann. Am Nachmittag waren wir auch noch in ein paar Ausstellungen, die der Messe angeschlossen waren. Spannende Kunstwerke, rund um Stoff. 




So gesehen, hatten wir einen ganz tollen Ausflug und haben uns gaaanz viel mitgenommen. Nicht unbedingt in unseren Taschen. (Meine war jedenfalls nicht ├╝berm├Ą├čig gef├╝llt) Aber die Ideen sprie├čen schon wieder reichlich.

Und immer wieder muss ich sagen: 
Tolle Frauen, mit denen ich unterwegs war! 
Danke Betty und Marion

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Samstag, 16. September 2017

Samstagsplausch {37.17}


Meinen Kaffee,  trinke ich heute in der Eisenbahn! Wir sind auf dem Weg nach Osnabr├╝ck, zur "Nadel & Faden". Betty, Marion und ich freuen uns schon riesig und sind schon seit Tagen ganz aufgeregt. Wir werden bestimmt eine Menge zu berichten haben. 
Gestern noch, habe ich mich mit Astrid und Silvia vom Leckere Kekse Blog, in einem meiner Lieblingscaf├ęs getroffen. Das war ein wirklich sch├Âner Nachmittag und wir haben eine Menge gequatscht. Sie haben sich dann auf die Str├╝mpfe gemacht, Buchl├Ąden der Stadt zu entdecken. Ist schon toll, was man so f├╝r nette Menschen ├╝ber die Bloggerei kennenlernt. 
Die Woche habe ich ein wenig gen├Ąht und gestrickt. Der Teststrick entwickelt sich und inzwischen wei├č ich auch, was ich da stricke. Das war am Anfang nicht ganz ersichtlich, wohin es f├╝hren wird. Inzwischen freue ich mich auf die neue Jacke. Nur musste ich mir doch noch vier Kn├Ąuel nachkaufen. Aber vielleicht brauche ich sie gar nicht. Ich werde sehen. Das sch├Âne an der Strickarbeit ist, ich kann gleichzeitig dabei lesen und habe ein sehr spannendes Buch gelesen, das ich schon lange auf meinem B├╝cherstapel liegen hatte. Wenn ich gewusst h├Ątte, welchen Schatz ich da habe, dann h├Ątte ich schon fr├╝her... Vielleicht auch nicht. Manchmal habe ich den Verdacht, dass die B├╝cher auf den passenden Zeitpunkt warten, gelesen zu werden. 
Am Montag war ich noch ein letztes Mal bei meiner Physio. Ich hoffe, demn├Ąchst noch ein paar Massagen verordnet zu bekommen. Leider hat mir meine Krankengymnastin dann gesagt, dass sie in diesem Laden aufh├Âren wird. Schade, denn sie ist wirklich gut. Den Dienstag kannst du hier nachlesen und den Mittwoch habe ich mich zu Hause eingeigelt und das schlechte Wetter lieber von einem trockenen Standort aus beobachtet. Hat das auch bei dir so gest├╝rmt wie bei uns in Berlin? 
So, jetzt ├╝berlasse ich dich und die anderen Plauscher euch selbst. Denn ich will noch ein wenig mit den M├Ądels schnattern und die Socke weiter stricken, die ich mir zur Unterhaltung mitgenommen habe.

Jibbet watt neuet bei Dir? Dann erz├Ąhl ma...





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Freitag, 15. September 2017

Hortensien

Hortensien und Pr├Ąrienzian


Auf meinem Esstisch findest du heute einen Strau├č, den ich von Magda geschenkt bekommen habe. Warum auch immer sie mir immer wieder einen Strau├č mitbringt, so finde ich es doch sehr lieb von ihr. Dieses mal, ist es eine riesigen Hortensie, die von Pr├Ąrienzian umrahmt ist. Wie die gr├╝nen Puschel hei├čen, entzieht sich einfach mal meiner Kenntnis. Aber ich bin sicher, hier gibt es Einige, die mir das sagen k├Ânnen.



So gro├č werden die Bl├╝ten in Mamas Garten nicht. Die sind auch schon ganz ├╝ppig, dort drau├čen. Aber diese Bl├╝te ist Kindskopf gro├č. (Eine doofe Umschreibung, oder?) 

Stadtgeschichten

Als ich letztens mit dem Rad nach Hause fuhr, sah ich ein Schild "Zu verschenken". Da stand ein Fahrrad und eine kleine Holzbank in Form einer Katze. Eine kleine Kiste mit Playmobil Figuren und eine Vase, neben noch ein paar Kleinigkeiten. Ich fuhr daran vorbei, und als ich schon fast die ganze Stra├če hinunter geradelt war, dachte ich noch, die Vase h├Ąttest du aber mitnehmen k├Ânnen. Da bin ich wieder umgedreht. 


Irgendwie kommt man sich ja schon komisch vor, wenn man Sachen von der Stra├če aufsammelt. Ein ├Ąlterer Herr schaute mir dabei zu, wie ich mich ├╝ber die "Fundst├╝cke" beugte und die Vase genau be├Ąugte. H├Ątte ja ein Sprung in der Sch├╝ssel, ├Ąhh Vase, sein k├Ânnen. Ich guckte zu ihm hin├╝ber, weil ich mich beobachtet f├╝hlte. Er stand da und schmunzelte so vor sich hin. Na, vielleicht sah ich ja doch etwas bed├╝rftig aus. Immerhin, kam ich gerade aus dem Garten und war etwas derangiert. Ich grinste zu ihm hin├╝ber und legte die Vase zu meinen anderen Sachen in den Korb. Im Korb vor sich hinklappernd, fuhr ich dann nach Hause. 


Sammelst du auch manchmal Dinge von der Stra├če auf? Mir geht es ├╝brigens ├Âfter so, dass ich Dinge finde. Einmal, als ich ebenfalls mit dem Rad unterwegs war, fand ich auf der Stra├če, schon mehrfach von einem Auto ├╝berrollt, ein kleines Stofftier. Es litt sehr, auf der vielbefahrenen Stra├če. Ich musste es einfach aufheben, und legte es in meinen Korb. Nahm es mit nach Hause und badete das Tierchen, indem ich es in die Waschmaschine bef├Ârderte. Heraus kam ein kleiner B├Ąr, der sich bei mir immer noch sehr wohl f├╝hlt. Ich fuhr noch ├Âfter durch die Stra├če und schaute immer wieder, ob ich irgendwo ein "Vermisst-Zettel" finden w├╝rde. Aber nie wurde nach der armen Stofftierseele gesucht.


Auf diese Art f├Ąllt mir so Manches in die Hand. Nicht alles, m├Âchte ich f├╝r mich behalten, Einiges habe ich schon an Andere weitergegeben, die sich auch sehr gefreut haben. Meine Monster haben zwar immer geguckt, warum Mama sich mal wieder b├╝ckt, um etwas aufzuheben, aber sie fanden es nie unangenehm. Jetzt, wo sie erwachsen sind, da gehen sie lieber ein St├╝ck voraus oder hintenan. Muss ja nicht sein, dass man mit einer Sachenfinderin gesehen wird. Manchmal, findet aber auch das Monsterm├Ądchen Dinge und freut sich dann. Um noch mehr Findesachen, geht es hier. 


Ich guck jetzt mal bei Helga, auf ihrem Blog Holunderbl├╝tchen, vorbei. Dort gibt sie uns jeden Freitag eine Plattform, um unsere Blumen zu verlinken. So viele sch├Âne Bl├╝mchen sind dort zu finden.

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Donnerstag, 14. September 2017

Wasser

Die Welt ist Bunt

Bei Lotta, auf ihrem Blog, Heute macht der Himmel Blau , geht es um Wasser. Ich bin oft am Wasser und versuche etwas ganz besonderes einzufangen. Bei diesem Bild habe ich bestimmt 100 Bilder gemacht, bevor ich es heraus hatte. Ohne Stativ, Und immer wieder, habe ich etwas ver├Ąndert. Die Blende, Die Verschlusszeit ... Gehofft habe ich, das es nicht aufh├Ârt zu regnen.



Das zweite Bild, habe ich auf der IGA gemacht. Ein kleiner Garten den ein gro├čes aber flaches Becken einnimmt. Fasziniert hatte mich, an den Seiten waren Spiegel, die den Garten und das Wasser noch gr├Â├čer erscheinen lie├čen. 


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Dienstag, 12. September 2017

12 Bilder vom 12. September

September

Wieder einmal 12 Bilder von meinem Tag. Caro von "Drau├čen nur K├Ąnnchen", sammelt unsere Tagesabl├Ąufe...

7:30

Ich kann einfach nicht anders, ich muss oft fr├╝h aufstehen. Auch, wenn ich Frei habe. Zum Gl├╝ck, ist mein spannendes Buch noch nicht fertig und mein Teststrick hat noch ein paar Reihen zur Ablenkung.


8:15

Eine zweite Tasse Kaffee muss jetzt her. Die Katze hat sich auch schon ihre Portion Milchschaum abgeholt.


10:20 

So langsam, k├Ânnte ich ein bisschen Fr├╝hst├╝ck vertragen. Quark, Milch,etwas Schmand, alles zusammen ger├╝hrt, einen ordentlichen Klecks Apfelmus und Blaubeeren. Das h├Ąlt eine Weile vor.


12:00

Genug gestrickt und gelesen, ich muss auch mal an die Luft. Ich habe mich auf mein R├Ądchen geworfen und bin zu meinem Monsterjungen geradelt. So toll ist das Wetter heute nicht. Aber es ist trocken. So macht das radeln Spa├č.


12:30

Treffpunkt mit dem Monsterjungen ist ein Fitnessladen in Steglitz. Was es hier zur Ern├Ąhrung gibt, fasziniert mich immer wieder. Essen m├Âchte ich das aber nicht.


13:00

Danach gehe ich lieber noch ein wenig durch das Einkaufszentrum, das gleich in der N├Ąhe steht. Dort ist ein neuer Einrichtungsladen aus D├Ąnemark. Du glaubst es nicht, was es dort alles f├╝r sch├Âne Dinge gibt. Ich kann mich nur mit M├╝he zur├╝ckhalten, mit einem riesigen Korb kleiner Dinge hinaus zu gehen.


13:45

Ich radel noch bei der Wollnerin vorbei. Ich wollte ihr den Fortschritt bei meiner Strickerei zeigen. Auch fragte sie mich beim letzten Treffen, was an meinem Stricken falsch ist. Getroffen habe ich dort, neben der Wollnerin, eine tolle Frau, die eine Menge spannender Dinge zu erz├Ąhlen hat. Es war so kurzweilig, dass ich nicht gemerkt habe wie die Zeit verflogen ist.


16:00

So ein Mist, als ich los wollte, regnete es Bindf├Ąden. Ich bin ohne Regenjacke unterwegs. So blieb ich noch einen Moment bei der Wollnerin und wartete ab. Ein nur etwas nasser Sattel, das macht ja nichts. Rauf auf den Sattel und ab nach Hause.


16:35

Die Sonne scheint! Und es ist warm! Ich will ein Eis von unserem Lieblingseisladen, der auf meinem Weg nach Hause liegt. Lecker,  kann ich dir sagen...


16:40

├ľfter mal einen Halt einlegen! 


17:00

Magda fragt mich nach einem Schnittmuster. Ich schicke ihr die Ma├če und habe selber Lust einen kleinen Beutel zu n├Ąhen. Da hilft nur, Stoffe aussuchen, ausschneiden , zusammenheften und n├Ąhen...


18:00

Fertig! Fehlt nur die Kordeln. Die werde ich morgen besorgen...


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Samstag, 9. September 2017

Samstagsplausch {36.17}


Das war's... meine letzte Woche, die ich zu Hause war. Heute muss ich wieder arbeiten und irgendwie freue ich mich schon wieder auf meine Kollegen, sechs Wochen hatte ich jetzt eine Auszeit. Na gut, nicht immer schmerzfrei und mit allerlei Terminen rund um die Gesundheit. Langeweile kannte ich eher nicht. Ich habe gen├Ąht, gelesen, gestrickt...

Diese Woche, hatte ich noch einmal alles gegeben, was geht. Ich habe mich mit liebsten Freundinnen getroffen. Neue Fr├╝hst├╝ckscaf├ęs gefunden. Ich war in einem Caf├ę in dem man gebrauchte B├╝cher kaufen kann. Und obendrein, auch noch gut Fr├╝hst├╝cken. Caf├ę Tasso, wirklich zu empfehlen. 
Der Kerl und ich hatten zu Weihnachten Gutscheine f├╝r ein Essen bei einem Spanier geschenkt bekommen. Eine gro├če Tapasplatte und roter Wein l├Âsten den Gutschein in Wohlgefallen auf. Das war an dem letzten sch├Ânen Sommerabend in unserer Stadt. Zum Abschluss setzten wir uns noch auf ein Gl├Ąschen in eine schicke Bar und genossen die lauen Winde. Am n├Ąchsten Tag wurden auch die Monster zum Essen ausgef├╝hrt. Vietnamesisch ist auch sehr lecker. Mir l├Ąuft gleich wieder das Wasser im Mund zusammen. Und dem Nachwuchs schien es auch zu gefallen. Die Beiden kabbelten und neckten sich die ganze Zeit und ich habe, mit Stolz geschwellter Brust, auf meine Brut geschaut. Damit aber nicht genug, trafen wir uns den Tag darauf mit besonderen Freunden. Einmal im Monat suchen wir uns ein Restaurant und probieren Speisen aus allen Herren L├Ąnder. Dieses mal sind wir in Georgien gelandet und waren sehr ├╝berrascht, wie lecker es schmeckt. Gut, als Vegetarier hat man es nun mal immer und fast ├╝berall schwer, aber ich habe auch meinen Teller voll bekommen. 
Damit ich mein Strickprojekt weiter f├╝hren kann, brauchte ich noch etwas Wollnachschub. Den habe ich mir am Freitag geholt. Die Anleitung zu meiner Jacke macht mir zeitweise etwas Kopfschmerzen. Wenn ich ehrlich bin, machen mir aber solche Knobelaufgaben richtig Spa├č. Ich denke ich bin auf einem guten Weg. 
Was das Lesen angeht, ich bin gerade in einem Buch gefangen, das schon seit einem Jahr auf meinem Sub liegt. Wenn ich gewusst h├Ątte, was ich die ganze Zeit verpasst habe. Wie gut, dass mein Strickprojekt es zul├Ąsst und ich gleichzeitig lesen kann.
Worauf ich mich auch besonders freue, ist ein Kurztripp. Eine kleine Reise nach Osnabr├╝ck. Da ist n├Ąmlich die Nadel und Faden. Eine Messe, auf der es sich ausschlie├člich um alles dreht, was wir mit Nadel und Faden anstellen k├Ânnen. Es gibt dort nicht nur einiges zu kaufen, sondern auch Sonderschauen und kostenlose Vorf├╝hrungen...
Ich plapper und plapper, willst du nicht auch was erz├Ąhlen?




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Freitag, 8. September 2017

Ein St├╝ck Italien... Blogtour

Bella Italia



Liebst du auch so sehr das italienische Essen? Und freust dich, wenn du wirklich Gutes auf den Tisch bekommst? Um dich mal etwas aus Italien und der Blogtour zu entf├╝hren, nehme ich dich mit nach London. Rose Gray und Ruth Rogers haben in London ein Gourmetrestaurant er├Âffnet, welchers die Scene 1987 aus den Latschen geschmissen hat. Einfachste, leckere Gerichte lockten  Mick Jagger, David Bowie und wen noch alles in das Caf├ę. Jamie Oliver hat in der K├╝che der beiden Frauen gewirbelt...
Und was hat das nun mit Italien zu tun?


Ruth und Rose lieben die Einfachheit der italienischen K├╝che und nutzen eben auch frische, aromatische und regionale  Zutaten. Sie bereisten Italien und setzten sich an einen Hochzeitstisch an der ligurischen K├╝ste. Tauchten in Mailand in Tradition und Lebenswandel ab. Kochten mit Freunden im S├╝den der Toscana. Sie erfreuten sich an den schlichten und ├╝beraus leckeren Rezepten der italienischen K├Âche. 


Sie nahmen all ihr Wissen mit nach London und verzauberten die Prominenz und die Londoner im allgemeinen. Sie schrieben ihre Rezepte auf und brachten B├╝cher heraus, die deutlich machen, wie einfach die italienische K├╝che ist. Vor allem, dass die meisten Rezepte keine gro├čartige Zeit in Anspruch nehmen. Nat├╝rlich gibt es auch Dinge, wie ein H├╝hnchen, das vier Stunden und eine Beinscheibe, die zw├Âlf Stunden im Ofen verbringen m├╝ssen, damit sie zu dem Gaumenschmaus werden.


Ich habe schon Einiges aus den beiden B├╝chern, die in meinem K├╝chenregal seit Jahren stehen, gekocht. Die Rezepte haben mich dazu animiert, selber zu experimentieren. Dort habe ich ein Lieblingsessen meiner Monster entdeckt, das so schnell gekocht ist, wie die beiden ihr Spielzeug liegen lie├čen, um an den Tisch zu kommen. Ein Eintopf verzaubert mich nach wie vor und die eine Schokotorte, bringt s├Ąmtliche G├Ąste immer wieder zum schw├Ąrmen. 


Auf den hinteren Seiten findet man eine Zusammenstellung aller Vorr├Ąte, die man braucht. Vieles ist lange haltbar, so dass man sofort etwas hervorzaubern kann, wenn sich G├Ąste spontan einfinden. Die B├╝cher sind sonst in Kapitel wie Nudeln, Reis, Fisch, Fleisch Suppen etc. eingeteilt. Und die Bilder sind sehr ansprechend und locken, sofort in die K├╝che zu eilen, damit der Appetit gestillt werden kann. Rezepte aus allen Teilen Italiens. Auch werden bestimmte Zutaten noch einmal erkl├Ąrt, denn nicht jeder wei├č unbedingt, was Bresaola, Bottarga, Cavolo nero oder Cannellini Bohnen sind. 

Ich kann dir diese B├╝cher nur empfehlen. Und vielleicht bist du ja auch mal in London und hast Lust auf ein besonderes und einfaches Essen. (ich war ├╝brigens nie dort! Aber aufgrund der Rezepte bin ich davon ├╝berzeugt, dass es unglaublich lecker ist) 


Jetzt entlassen ich dich wieder in die Blogtour Italia, die von Silvia und Astrid (Leckere Kekse) ins Leben gerufen wurde. Spannende Beitr├Ąge rund um Italien.

River Caf├ę easy Kochbuch &
Italienisch Kochen, neue Rezepte aus dem River Caf├ę
(leider nur noch bei Amazon zu finden)

Einen Nachtrag noch: Ich mache hiermit keine Werbung! Ich stelle dir zwei B├╝cher aus meinem Regal vor, die ich vor Jahren von einem Freund geschenkt bekommen und besonders lieben gelernt habe. 

River Caf├ę London 

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Donnerstag, 7. September 2017

Was man so alles aus Jeans machen kann.

Meine Chobe

Eine meiner Freundinnen wollte mir gerne etwas schenken und kaufte f├╝r mich eine Anleitung. Eine Anleitung f├╝r eine schicke Jeanstasche. Wie ich ja schon mal festgestellt hatte, habe ich eine Menge Jeanshosen ├╝brig. Da kam mir diese Anleitung ganz recht. Ganz individuell, kann man sich da eine Tasche zusammen basteln. Die Anleitung ist gut beschrieben und man kommt wirklich gut damit zurecht. Nur der Henkel gefiel mir nicht.


Das ist aber auch das Gute an dem selber machen, man kann ├Ąndern was man will. Ich liebe diese Tasche und schleppe sie viel herum. Ich habe ihr zwei offene Innentaschen verpasst und was mir immer wichtig ist, ein Band um den Schl├╝ssel, jederzeit aus dem Gew├╝hl ziehen zu k├Ânnen. Kennst du das auch, wenn du vor der Haust├╝r stehst und der Schl├╝ssel nicht zu finden ist? Passiert mir nicht mehr. (Vorausgesetzt, ich mache ihn auch an das Band!)


Eine A....backentasche dient mir als Handytasche. Die habe ich einfach abgetrennt und im Innenfutter wieder angen├Ąht. Da passt haargenau das Telefon hinein. Oder ein Zettel, mit der Liste deiner Eink├Ąufe. Ich finde es gibt noch so viele unendliche M├Âglichkeiten, diese Tasche zu verbessern. Wenn du bei Pinterest Chobe eingibst, dann findest du noch mehr schicke Teilchen.


F├╝r das Muster und die Anleitung findest du bei EllePlus alles was du brauchst, au├čer vielleicht die Jeans. Aber daf├╝r musst du nur mal genauer in deinen Schrank schauen.

Und damit ich noch mehr Inspiration bekomme, werde ich auf die Nadel und Faden nach Osnabr├╝ck fahren. Da wimmelt es nur so von spannenden Projekten und Materialien. Vielleicht sieht man sich dort...

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Dienstag, 5. September 2017

Sockenprojekt 2017

Hoffnungslos

Ich bin hoffnungslos hinterher und werde es auch bestimmt nicht mehr aufholen. Aber manchmal stricke ich doch noch ein paar Socken (ich habe erst5!), weil ich irgendwo warten muss. So wie in letzter Zeit, wenn ich zum Doktor muss.



Bei Fido habe ich ein Muster entdeckt, das mir sehr gefallen hat. Lochmuster in Pink. Auf diesem Blog sind so viele Mustersocken, dass man manchmal gar nicht wei├č, mit welchen man anfangen soll. Ich hatte ein Strang ganz besonders sch├Âne Wolle von Betty geschenkt bekommen. Ganz weich ist die Sockenwolle und tr├Ągt sich noch viel besser. Eigentlich fast zu schade, f├╝r die F├╝├če. (Denen sollten wir viel ├Âfter gutes tun! Ist dir eigentlich bewusst, wie viele Stunden am Tag dich deine F├╝├če tragen?)


Die Socken sind in Gr├Â├če 40 gestrickt und ich habe eine K├Ąppchenferse gestrickt. Die habe ich schon seit Jahren nicht mehr gemacht und musste immer wieder nachsehen, wie die geht. Der Strang ist wie immer nicht aufgebraucht. Eine Socke k├Ânnte ich bestimmt noch daraus machen. Mein Lieblingsnadelspiel von Knitpro in der St├Ąrke 2,25 hat auch wieder gute Dienste geleistet. Ich stricke ja am liebsten mit den Holznadeln.


Jetzt willst du bestimmt noch wissen, welche Wolle ├╝ber die Nadel gegangen ist! Drachenwolle. "Ein und Alles", oder "K├╝rbisfeld" Wie bei Sockenwolle meist ├╝blich aus Schurwolle und 25 % Polyamid. 420 m waren auf dem Strang. Ich glaube, Betty hat sie aus dem Laden von  Herrn U, in den Heckmann H├Âfen 


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Montag, 4. September 2017

Werfen wir doch mal einen Blick, einen 12tel Blick

Auf dem R├╝desheimer Platz, der dieses Jahr mein Blickwinkel ist. Ich habe es verpasst, das Ende des Weinfestes. Am Sonntag haben sie das letzte Glas Wein ausgeschenkt. Hoffentlich nicht zum letzten mal. Denn es gibt hier Anwohner, denen ist es ein Dorn im Auge, dass sich hier Menschen treffen, gemeinsam sitzen und sich unterhalten. Ihnen ist es zu laut und zu schmutzig. Ich selber habe das nicht so empfunden. Dieses Jahr waren wir tats├Ąchlich etwas ├Âfter da als sonst. Wir haben jede Minute auf dem Platz genossen.




Nun ist wieder Ruhe. Aber nicht ganz, denn immer noch ist der angrenzende Spielplatz gut frequentiert. Meine Monster haben vor Jahren dort auch viele spannende und sandige Nachmittage verbracht. Auch auf dem Platz sitzen noch einigen Menschen auf den B├Ąnken in der Sonne. 




Immer wieder spannend, den Blick 12 x im Jahr auf immer wieder das selbe Objekt zu werfen und die Ver├Ąnderung wahr zu nehmen.
Mehr 12tel Blicke findest du bei 

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