Güterbahnhof Berlin Charlottenburg

Um 1900 herum, ist in Berlin Charlottenburg die Industrie dermaßen stark angewachsen, dass Charlottenburg sich einen eigenen Güterbahnhof angelegt hatte. Irgendwo musste man mit all den produzierten Dingen ja auch hin. 


Gelbe Klinker hat man für das Pförtnerhaus benutzt. Und zweistöckig, war hoch genug. Im neogotischen Stil wurde es errichtet. Das muss mal sehr imposant gewesen sein, dieses Gelände. 


Damit Ede und Konsorten nicht einfach auf die Gleise und an die Güterwagen herankommen, wurden die großen Tore am Abend verschlossen und bewacht. Ob sich das gelohnt hat? Ob Ede und seine Kumpels nicht doch das eine oder andere haben mitgehen lassen? 


Wenn sie dann erwischt wurden, sind die Schmuggler und Diebe bestimmt in die Rote Burg, nach Mitte gebracht worden, eine der größten Polizeireviere in Berlin, in der Nähe des Alexanderplatzes. Da wollte ich kein Dieb sein... Aber da muss man sich heute "keine Platte mehr machen", wie Ede bestimmt zu seinem Kumpel Justaff gesagt hätte. Denn die Rote Burg existiert nicht mehr.


Ebenso, wie der Güterbahnhof Berlin Charlottenburg. Es ist nur noch ein Teil des Einganges da und ein Güterschuppen. Aber die beiden Fassaden, könnten gut für eine Kulisse zu einen Gangsterfilm herhalten. Was meinst du? Ich brauche nur noch ein paar Hauptdarsteller und Komparsen. Ede und Gustav, die fesche Lola und noch so ein paar Typen drumherum...


Ach so würd dett nüscht, wennste so jar nich mitmachen willst. Tja, denn. Werde ick mir eben mal een paar richtich jute suchen...

Und solange verlinke ich mal zu Fraukes Schwarzweißblick

Kommentare:

  1. Ach, liebe Andrea, da fällt mir natürlich gleich "Emil und die Detektive" mit dem Hans Richter ein. Herrlich die Aufnahmen und in s/w könnten sie wahrlich der Vergangenheit entsprungen sein.

    Liebe Grüße
    Jutta

    AntwortenLöschen
  2. Also, ich hab den Karl noch wegrennen sehen, wenn du die Beine in die Hände nimmst, dann kriegste se noch!
    Tolle Bilder von einem tollen Ort, das muss wirklich mal imposant gewesen sein, sehr sogar.
    Hab noch einen schönen Tag ... liebe Grüße, Frauke

    AntwortenLöschen
  3. Jetzt ist doch alles virtuell und wird nur noch durch so kleine Kabelchen geschickt oder gar ganz unsichtbar... ;-)
    Da braucht es doch einen Güterbahnhof gar nicht mehr. Dabei sah dieser wirklich schick aus.

    AntwortenLöschen
  4. Alle Achtung, das sind echt tolle Aufnahmen vom verwaisten Güterbahnhof. Aber Grusel, Grusel, alleine möchte ich dort, besonders im Finstern, nicht 'rumlaufen... LG, Gerda

    AntwortenLöschen
  5. Hallo Andrea,
    das sieht aber fein aus. So Backsteinbauen sind einfach toll und du hast es auch gut gemacht.
    Heute bin ich mit dem Pedelec in Ludwigsburg an solchen schönen Backsteinvillen vorbeigekommen. Ich muß da wieder hin es so schön, wenn man das in Schwarz-Weiss ablichtet.

    Super, einen schönen Abend wünscht dir
    Eva,die Bügeln sollte.

    AntwortenLöschen
  6. Wahnsinn.. was für eine herrliche Kulisse.. die fesche Lola würde ich nicht so gerne spielen, aber vielleicht gibt es noch eine kleine Nebenrolle? Super schöne Aufnahmen, liebe Andrea! Ich bin begeistert! Herzlichst, Nicole

    AntwortenLöschen
  7. Liebe Andrea,
    es hüpfte mein Herz, als ich "Charlottenburg" in der Überschrift las - wo ich doch dort geboren bin...
    Nach Betrachtung deiner Fotos weiß ich einmal mehr, dass ich Berlin gar nicht kenne. Seuftz! Danke für die Bilder und die Informationen dazu.

    Gibt es in deinem Theaterstück einen Manager? Habe da seit kurzem Bühnenerfahrung als Manager des "Starken Adolf" aus Pippi Langstrumpf, (mit dem Anzug meines Vaters) auch gleich ein passendes Kostüm parat und wäre bei dir dabei ;o)
    Claudiagruß

    AntwortenLöschen
  8. Liebe Andrea,
    wunderbar hast Du das besondere Flair eines verlassenen Bahnhofes eingefangen.
    Lieben Gruß
    moni

    AntwortenLöschen

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir ein paar nette Worte da lasst. Dann macht das Fotografieren, lesen und stricken nochmal so viel Spaß.