Dienstag, 14. November 2017

Das waren die Kreativ Tage in Berlin

Ein Messebesuch

Jetzt ist es schon wieder eine Weile her, dass ich auf den Kreativ- Tagen- Berlin war. Den Eintritt konnte ich mir sparen, denn die Karten habe ich bei Herrn U gewonnen. Sascha hatte dort auch einen Stand mit einigen wunderschönen Wollen. Meine beste Freundin war auch dort und konnte kaum die Finger von der YakSeide lassen. So hatte sie es mir jedenfalls erzählt.


Es gab reichlich zu gucken, nur hat es mir nicht ganz so gefallen. Irgendwie war zu wenig los. Was die Besucher anging, waren schon Einige da. Aber das Angebot war etwas dürftig. Es gab Stempel und Material, um reichlich zu basteln. Für Kartenmacher und Bilderbastler reichlich  Nachschub. Aber das Monstermädchen, mit der ich den Samstag eine zweite Runde über die Ausstellung drehte, war enttäuscht. Sie hatte mehr zu Malerei erwartet.


Einige Konditoren zeigten, mit welchen tollen Mitteln sie Torten zaubern, die keine Wünsche offen lassen. Sie haben auch Workshopsangeboten, allerdings nicht auf der Messe. Es gab einen Tortenwettbewerb.  Drei verschiedene Kategorien waren angeboten. Unter anderem auch eine für Kinder. Welche Torte am Ende gewonnen hat, kann ich nicht sagen.
Einige Stände  waren dort um Werbung zu machen, für ihre Workshops und ähnliches. Angesprungen hat mich keiner. Was mich fast geärgert hat war, die Stände an denen man irgendwelche Küchengeräte kaufen kann. Haben die etwas auf einer Kreativmesse zu suchen?



Was mich allerdings wieder einmal völlig fasziniert hat, waren die Patchworkarbeiten, die dort ausgestellt wurden. Noch immer traue ich mich nicht an solche Arbeiten. Dabei sehen die wirklich klasse aus.


Stoffe gab es auch wieder. Ich konnte nicht widerstehen. Einige Stöffchen sind dann doch in meinen "Macken-Beutel" gewandert. Außerdem habe ich mein Monstermädchen zu einem Taschennähmuster, inclusive Stoffe überredet. Zusammen mit dem Versprechen, mit ihr zusammen zu nähen.



Aber, um ehrlich zu sein, ich wüsste nicht, ob ich nächstes Jahr wieder hingehen würde. Ich würde mir mehr Input wünschen, Inspiration und schönere Stände. Bis auf Wenige, haben mich die Vorhandenen nicht überzeugt.
An manchen Tischen konnte man auch basteln und bekam auch Unterstützung. Ich glaube für einen kleinen Obolus, hatte man dann ein hübsches Mitbringsel gefertigt.


Die Tische waren auch gut besetzt. Und die Betreuer schienen mir auch motiviert. Vielleicht hätte ich mich doch auf ein wenig Gebastel einlassen sollen. Stattdessen habe ich mir die Modenschau angesehen, und mich etwas später daran erfreut wie eine Moderatorin Wundertüten an das Publikum verschenkte, wenn die eine Frage beantworten konnten. Diese Frau war ein echtes Highlight. 
Leider etwas unbefriedigt, habe ich die Halle verlassen. Vielleicht schaue ich mich in 3 Jahren noch einmal bei den Kreativ- Tagen- Berlin um.


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Donnerstag, 29. Juni 2017

Der Pullover, der eigentlich eine Jacke sein sollte

Aus der Classici 10, Model 03

Wir hatten den Plan, gemeinsam ein Model zu stricken. Wir, das sind Marion, Betty, Chrissi, Claudia (ohne Blog) und ich. Eine Jacke wollten die Mädels stricken. Ich war allerdings mal wieder der Meinung, dass ich genügend Jacken habe. (Habe ich eigentlich nie!) Also machte ich wie die Anderern, nur anders. Und was dabei herausgekommen ist, das siehst du hier:

Ein Pullover zum verlieben

Kaufst du Wolle über das Internet?

Gestrickt aus einer Wolle, die ich über das Internet bekommen habe. Mache ich üblicherweise nicht. Ich kaufe meine Wolle, wenn ich sie auch in den Händen halten kann. Aber Magda, hat mich überredet und ich bin ihr nun gar nicht böse, denn die Flora von Drops verstrickt sich wirklich toll. Mit einer Lauflänge von 210 Meter auf 50 Gramm, ein Fliegengewicht. 65% Wolle und 35% Alpaka steckt in den Fäden. 

Krampfhaft versuche ich mich an dem Baum fest zu halten...

Raglan oder nicht?

Angenadelt mit 4 mm Nadeln und weiter mit 3,5. Und weil ich nähfaul bin, habe ich Vorder- und Rückenteil und Ärmel zwar als Einzelteile gestartet, aber dann zusammen auf die Nadel genommen, wo alle Teile zusammentreffen, unter den Achseln. Danach habe ich die Raglanschrägung gestrickt. Erst jede Zweite Reihe an den Nähten jeweils eine Masche abgenommen und später jede Reihe. Es war ein wenig knifflig. Geribbelt habe ich bestimmt 4x.

Geklappt, geht auch freihändig

Der Kragen ist nicht ganz so geworden, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Doch bin ich ganz zufrieden, mit meiner Kreation. Und der Pullover trägt sich einfach toll. Wiegt ja auch nur 250 Gramm. 5 Knäuel habe ich verstrickt. Das Muster ist auch so schlicht und simpel zu stricken. Der Vorteil, ich kann dabei lesen und kann gleichzeitig in ferne Welten abtauchen. So kommt mein Lesezimmer nicht zu kurz. 

Altersgerecht ist das nicht 😂

Ob ich eine neue Kariere als Model beginnen sollte?

Dazu müsste ich allerdings lernen, gerade zu stehen und zu sitzen. Bisher habe ich meine Pullis und Jacken auch nicht gerne an mir selber gezeigt. Eigentlich doof. Magda hat so nette Bilder von mir gemacht, dass ich sie vielleicht als meine Haus- und Hof-Fotografin anstellen sollte. Sie kann das wirklich gut. Danke noch mal, das war ein netter Nachmittag mit dir.

Hier etwas verbissen


Jetzt verlinke ich noch mit 
auf den Nadeln im Juni (obwohl der Pullover schon im März fertig war 😃)

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