Donnerstag, 5. Oktober 2017

Spreading Braids, oder noch ein Teststrick

Eine Neue Jacke 

Wieder durfte ich an einem Teststrick teilnehmen. Als ChrisBerlin ihre Jacke selber noch gestrickt hatte, habe ich schon einen Blick darauf geworfen und war ganz angetan. Die würde ich auch gerne stricken. Als dann plötzlich eine Mail in Postfach war, ob ich mitstricken möchte, habe ich mich riesig gefreut.


In meinen Beständen hatte ich noch das Garn, Cool Wool Melange von Lana Grossa. Ein hübsches Merino Garn, das sich sehr schön verstricken lässt. Mit Nadel 4 habe ich die kleinste angegeben Größe des Musters gestrickt. Es wird am Ärmel angefangen und über die Schulter weiter gestrickt. Eine spannende Konstruktion. Im Prinzip wird sie in einem Stück gearbeitet. 


Die vielen Zöpfe fressen eine Menge Wolle. Und ich musste mir doch glatt noch 3 Knäuel besorgen. Auch fand ich die Anleitung recht umfangreich. Auf keinen Fall, würde ich sie einem Anfänger empfehlen. Die angegebenen Maße sind auch ganz genau zu beachten, denn sie kann schnell zu groß werden.



Nach dem Baden der Jacke, sind die Ärmel noch ein paar Zentimeter gewachsen. Vielleicht sollte man dort eine Musterfolge weniger arbeiten. Die Jacke bietet viel Gemütlichkeit. Und man kann sie sogar mit Knöpfe verschließen. 


Die spezielle Konstruktion macht ein besonderes Bild und mir gefallen die Zöpfe, die quer gestrickt sind. Verbraucht habe ich insgesamt 16 Knäuel. Also 2650 Meter feine Wolle. Somit wiegt die Jacke auch 800 Gramm. 


An der unteren Kante ist eigentlich auch noch ein Zopf, der eine hübsche Kante gibt. Nur war mir dieser Zopf am Ende doch zu viel und ich habe sie mit einem doppelten Faden abgekettet.


Vier Wochen habe ich an dieser Jacke gearbeitet. Einige Male wieder aufgeribbelt. Manches Mal sind mir 3 graue Haare zusätzlich gewachsen. (Dann dauert das, mit dem Grau werden, nicht mehr so lange) 


Die Anleitung für die Jacke findest du hier

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Dienstag, 11. Juli 2017

Ein Teststrick, wird zu meiner Lieblingsjacken

Shape your shades 

Vor etwas mehr als einem Monat, fand ich den Aufruf auf Instagram, zu einem Teststrick bei Ravelry. Gleich auf Anhieb, gefiel mir diese Jacke sehr.


Ich habe mich kurzerhand, bei der Ravelrygruppe angemeldet und durfte auch mitstricken. In meinen Wollkisten, fand ich nicht das richtige Garn. Wie immer, wenn ich etwas Neues machen möchte! Weshalb ein Besuch bei der Wollnerin unausweichlich wurde. Ich entschied mich dort, für ein handgefärbtes Garn aus Merinowolle. Das Beilaufgarn ist von Debbie Bliss. 


Mit 4 er Nadeln, ging es flott von der Hand. Ich war schon fast unter den Achseln angekommen, als auffiel, dass sich ein Fehler in der Anleitung eingeschlichen hat. Das hieß ribbeln. 


Ist ja nur ein Teststrick 

Ach das macht ja nichts, ist ja ein Test. Übrigens mein erster Teststrick überhaupt. Ich war ein zweites Mal unter den Achseln angekommen, als mir selber auffiel, das etwas mit der Weite für mich nicht stimmte. Wieder ribbelte ich und habe einige Maschen weglassen müssen, sonst wäre ich mit einem Sack unterwegs gewesen oder hätte die Jacke gar nicht erst getragen. Trotz ribbeln, ist sie immer noch recht üppig. Unter den Armen hätte ich noch etwas mehr reduzieren können. So kann ich aber auch noch einen dickeren Pullover darunter tragen. 


Als ich die ganzen Probleme hinter mir gelassen hatte und wieder die Arbeit teilen konnte, ging es wieder flott weiter. In meinem Schrank befinden sich genügend Jacken ohne Knöpfe. Jacken, wo ich nicht weiß, wie ich sie mal schließen soll. So strickte ich bei der Shape your Shades, einfach Knopflöcher mit ein.


Die richtigen Knöpfe... 

Weißt du eigentlich, wie schwer es ist, die richtigen Knöpfe zu finden? Hier in Berlin gibt es einen Laden, der Knopfpaul heißt. Einen Laden der unendlich viel Knöpfe verkauft. Auch solche, die vielleicht schon gar nicht mehr produziert werden. Nur hat der unmögliche Öffnungszeiten. Und während ich so vor mich hinnadelte, kam mir die Idee die Knöpfe selber zu machen. Bei Youtube fand ich dann auch die Idee. Passend zu jeder Farbe, einen Knopf produziert und angenäht. So gefällt mir das. Jetzt kann ich die Jacke auch mal schließen. 


Danke noch einmal an ChrisBerlin, dass ich mitmachen durfte. Und an die Wollnerin, dass sie mich in meinen Wollwünschen immer unterstützt. Ich zieh jetzt meine Jacke über und geh noch ein bisschen Schaulaufen. Die Bilder hat übrigens wieder Magda gemacht! 

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Donnerstag, 27. Oktober 2016

Meine Whippet

Nein, ich meine nicht die Hunderasse. Ich habe mir eine Jacke gestrickt, aus "Alpakka Silke", Baby-Alpakawolle und Maulbeerseide. Eine Wolle aus Norwegen, der Firma Sandnes Garn. Ich habe sie mir nicht über das Internet bestellt. Berlin hat einfach so viele tolle Wollläden. Und die Farbe,... mal nicht in Rot. Das Blau, hat mich magisch angezogen.


Ich habe gar nicht so lange an der Jacke gestrickt. Genau genommen, trage ich sie auch schon eine Weile. 300 Gramm wiegt sie nur und schmiegt sich richtig an. Im Originalmuster hat sie an den Ärmeln, lange Bündchen. Ich bin allerdings kein "eins-Rechts-eins-Links-Stricker". Das Maschenbild sieht bei mit dann immer völlig verkehrt aus. So habe ich das Muster eben bis ans Ärmelende gestrickt.


Meine Knitpro Nadeln aus Holz, in der Stärke 3 1/2 haben sich bei diesem RvO bewährt. Spannend war auch, dass dieser RvO eine Passe auf der Schulter hat, die auch für schmale Schultern geeignet ist.


Das Lochmuster, an der Jackenkante, wird im Original von Anke Strick, nur auf einer Seite gestrickt, damit dort dann die Knöpfe Knopflöcher finden. Meine hat das Lochmuster auf beiden Seiten. Ich mag es halt egal.


Ich liebe diese Jacke und trage sie wirklich fast jeden Tag. Man kann sie auch in einer längeren Fassung stricken. Vielleicht findet sich dafür auch noch die richtige Wolle.



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