Im Stadion, bei den Rebellen

Die Berliner Rebellen haben gestern die Hamburg Huskis im Mommsenstadion zu Gast gehabt. Wir waren da und haben uns das Spiel angesehen. Mein Monsterjunge spielt da nämlich mit. Er ist Linebacker und hat in den letzten Jahren versucht, ordentlich an Gewicht zuzunehmen. Mit Erfolg. Wie viele Spaghetti dazu beigetragen haben, kann ich nicht sagen. 


Wir hatten Glück mit dem Wetter. Die Sonne schien ab und zu. Und es war nicht so warm. Mein Monsterjunge spielt ja lieber bei Regen. Die Shirts und Helme der Rebellen sind schwarz und wenn es richtig warm ist, dann kochen die Jungen schon mal vor sich hin. Es gibt noch eine Reihe anderer Gründe, warum mein Monster lieber im Regen spielt, die habe ich aber prombt wieder vergessen.


Das Regelwerk ist sehr umfangreich. Ich schaue nun schon eine Weile zu. aber alle Regeln habe ich noch nicht verinnerlicht. Fakt ist, das eiförmige Ding muss auf die andere Seite, am besten getragen werden. Kicken ist nur unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Anders als beim Fußball, wird der Ball nämlich mehr hin und her getragen oder geworfen. Die Schiedsrichter lassen nicht mit sich diskutieren. 


Und damit das nicht so einfach ist, gibt es die Gegner, die es verhindern wollen. Sie schmeißen sich mit vollem Körpereinsatz in die Beine des Ballträgers oder rumpeln die Beschützer an. Football ist nicht ungefährlich. Durch die vielen Kopfstöße, werden Depressionen, Alzheimer und Demenz ausgelöst, mal abgesehen, von den verschiedensten Knochenverletzungen. Das hält unseren Nachwuchskünstler aber nicht davon ab, diesen Sport zu betreiben. 


Seit Mitte der 1970 Jahre, wird Football in Deutschland gespielt. Amerikanische, in Deutschland stationierte Soldaten, haben in Frankfurt am Main, als die Frankfurter Löwen und in Düsseldorf als die Panthers, diesen Sport nach Deutschland gebracht. Inzwischen gibt es einige Teams in der Republik, die in Nord- und Südligen eingeteilt sind. Die Berliner Rebellen stehen in der Nordliga auf dem ersten Platz! 


Die Ausstattung der Spieler hat sich sehr verändert, seit den 70er. Die Helme schützen schon sehr viel besser und die Kleidung und Brustpanzer sind auch wesentlich verbessert worden. Nur in wenigen Geschäften bekommt man das Equipment. Die üblichen Läden verkaufen höchstens den Football oder die Caps der amerikanischen Vereine.


Wenn es dich interessiert, dann kannst du hier über das Spiel gestern nachlesen. Und hier ist die Tabelle der GFL zu finden. 

Frauke bietet einen Platz, zum sammeln von SchwarzWeißBlicke. Der Blick wird geschärft und die Bilder scheinen klarer. 

Kommentare:

  1. Wat et all jitt! Und was man als Mutter/Oma alles aushalten muss, so nervlich gesehen...
    LG
    Astrid

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  2. Tolle Fotos, man kann so richtig die Energie spüren.
    Guten Start in die Woche wünscht
    Kirsi

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  3. Lebendig und spannend, tolle Aufnahmen.
    Mein Beitrag
    Liebe Grüße und einen schönen Wochenstart wünscht dir
    Jutta

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  4. Meine Güte..., da freue ich mich glatt, dass die Enkelkinder noch mit Schaukeln und Bäume-Klettern beschäftigt sind. So ganz lebendige Aufnahmen von diesem Spiel sind dir gelungen... Es sieht so aus, als wären die Mannschaften riesengroß, so ein Gewimmel... Dann alles Gute für den Monster-Jungen, dass er immer gut wieder rauskommt da, ohne größere Blessuren, kleine gehören ja zum Wachsen ;-). Lieben Gruß Ghislana

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  5. ICH würde mich weder mit dem Schiedrichter NOCH mit den Spielern anlegen ...
    LG
    Aqually

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  6. eine echt wilde Partie, liebe Andrea. ;)
    Aber so lange man nur zusieht dürfte es ja nicht gefährlich werden ;)
    Ist dein Monsterjunge also so ein wilder?
    Wobei ich mir vorstellen kann, dass es jede Menge Spaß mach sich so richtig reinzuschmeißen ;)
    Die Bilder sind auf jeden Fall meeeega geworden - Daumen hoch :)
    <3 Martina

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  7. Was für eine Energie aus den Fotos kommt. Grossartige Aufnahmen!
    Liebe Grüsse
    Barbara

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  8. Tolle Bilder. Bei den Spielen kann ich kaum hinschauen. Gut, dass die Kerle so gut verpackt sind. Das muss ja toll sein, wenn der Sohnemann mitspielt.
    Magdalena

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  9. ...die Bilder von dem Spiel sind toll, liebe Andrea,
    und schön, dass du soviel dazu erklärt hast...allein mit dem Sport könnte ich mich wohl nicht anfreunden...aber die Kids machen halt, was ihnen gefällt,

    liebe Grüße
    Birgitt

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  10. Oha, da zeigst du uns super Aufnahmen (ich bin mir sicher die bunten sind nicht so gut wie sw). Man kann hier in sw. besser die Aktion erkennen ohne durch die Farbe abgelenkt zu sein. Aber auch das 1. Bild mit den Strahlern ist ganz toll geworden. Spannende SW-Unterhaltung vom Feinsten. Vielen Dank dafür. LG Marion

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  11. Die Spieler sehen mit ihrer Ausrüstung schon ein wenig martialisch aus. Wären noch Antennen auf den Helmen, könnten sie als riesige Insekten gehen ;-) Sehr schöne Aufnahmen :-)
    Viele Grüße, Jaelle

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  12. Ich glaube, das ist der gewaltätigste Sport überhaupt.
    Toll, dein Bericht und die Fotos.

    LG Chrissi

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  13. Was für eine großartige Idee für den SchwarzWeissBlick!
    Die Jungs sehen ganz schön muskelbepackt aus, richtige Brecher ...
    Mir sind die Regeln vom Football genauso schleierhaft wie die vom Baseball. Und Fußball.

    Na klar war ich dabei! Sonst hätte ich ja nicht geusst, wie sich der Sommerwind anfühlt ;-)

    Ich schick dir ganz viele liebe Grüße ... Frauke

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  14. große klasse in schwarzweiß :-) !!!
    lg anja

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  15. Jungs und Männer brauchen wohl so einen Sport ;-)
    Tolle Bilder!

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  16. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  17. Das sind ja wahre Kampfmaschinen, sehr beeindruckend!!!
    LG Katja

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Ich würde mich freuen, wenn ihr mir ein paar nette Worte da lasst. Dann macht das Fotografieren, lesen und stricken nochmal so viel Spaß.