Die verlorene Zeit

Die verlorene Zeit von Michelle Ross


Ein Familiengeheimnis.
600 Seiten wechseln in den Zeiten zwischen 2012 und 1902.

Die ungebärdige Dinah soll mit ihren Eltern nach Washington umziehen. Während ihre Eltern bemüht sind das Haus zu verkaufen, findet Dinah alte Zeitungsausschnitte über die Hinrichtung ihrer Urgroßmutter in England. Was nicht sein kann, da diese Urgroßmutter noch lange nach der Hinrichtung in Amerika gelebt hat.Um heraus zu bekommen was da hinter steckt, brennt Dinah nach England durch. Ihr Vater, angehender Senator, kann sich einen Skandal nicht leisten. Er sperrt ihr die Kreditkarte und droht Dinah.
Dinah hat inzwischen eine Spur gefunden, die ihr die Vergangenheit näher bringt und die Verwirrungen aufklären wird.

Mir hat das Buch am Anfang nicht so gut gefallen, es fiel schwer in die Geschichte einzusteigen. Den Einstieg empfand ich sehr holprig. Es lag nicht an der liebevollen Art wie Michelle Ross die Figuren ihres Buches beschrieb. Die Story ist toll, erinnert in manchem an das Doppelte Lottchen.
Die Vergangenheit ist auch super umgesetzt, man hat das Gefühl auch einiges über das alte Cornwall zu erfahren.
Ab der Mitte des Buches, konnte ich es dann endgültig nicht mehr aus der Hand legen und habe das ganze Wochenende hindurch gelesen.
Das Ende allerdings, fand ich dann doch wieder zu platt, kitschig. Etwas zu schnell war wieder Friede , Freude, Eierkuchen...

Der Einband ist mal sehr ungewöhnlich, fasst sich sehr weich an, beinahe seidig und die Seiten sind sehr dünn, weshalb man dem Buch die vielen Seiten nicht ansieht.
Das Cover selber ist wunderschön in Türkis mit Blüten und Vögeln.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir ein paar nette Worte da lasst. Dann macht das Fotografieren, lesen und stricken nochmal so viel Spaß.